Fahrtenyachten

Bootsbau: Neuer Performance-Cruiser aus Schweden: Linjett 39

Fridtjof Gunkel

 · 07.12.2020

Bootsbau: Neuer Performance-Cruiser aus Schweden: Linjett 39Foto: Rosättra Båtvarv

Die Rosättra Båtvarv aus Schweden bringt einen neuen Performance-Cruiser in der stark umkämpften 12-Meter-Größe

Die komplett neue Konstruktion mixt traditionelle Komponenten mit modernen: Der Steven ist für einfacheres Anlegen mit dem Bug an einer Schäre schräg und nicht wie mittlerweile üblich senkrecht gestaltet. Das Heck ist leicht verjüngt, und eine klappbare Badeplattform gibt es nicht. Die Unterwasseranhänge entsprechen neuestem Stand, das Ruderblatt ist für eine gute Bootskontrolle großflächig und tief ausgeführt. An Deck steht ein aktuelles 9/10-Rigg, dessen 107-prozentige Genua bei Bedarf und Wunsch etwas eingerollt auf einer Selbstwendeschiene gefahren werden kann. Fallen, Schoten und Strecker sind nach achtern zu den beiden Steuerständen geführt. Die Winschen stehen dort fast nebeneinander und nicht wie üblich in Reihe auf dem Süll. Die Großschot wird mit einem Traveller auf dem Kajütdach gefahren, die beiden Enden sind durch das Cockpitsüll nach hinten geführt. Die Rollreffanlage ist versenkt eingebaut.

Die Röntgen-Darstellung zeigt die BodengruppeFoto: Rosättra Båtvarv
Die Röntgen-Darstellung zeigt die Bodengruppe
Die Werft bleibt beim schrägen Steven, der in den Schären Vorteile bietetFoto: Rosättra Båtvarv
Die Werft bleibt beim schrägen Steven, der in den Schären Vorteile bietet
Große Rumpffenster sind ein Novum für die Rosättra BåtvarvFoto: Rosättra Båtvarv
Große Rumpffenster sind ein Novum für die Rosättra Båtvarv
Schoten und Fallen sind zum Steuermann nach achtern geleitetFoto: Rosättra Båtvarv
Schoten und Fallen sind zum Steuermann nach achtern geleitet
Das Cockpit fällt groß aus. Auf eine Badeplattform verzichtete die WerftFoto: Rosättra Båtvarv
Das Cockpit fällt groß aus. Auf eine Badeplattform verzichtete die Werft
Das Ruder ist großflächig und die Kielfinne recht langFoto: Rosättra Båtvarv
Das Ruder ist großflächig und die Kielfinne recht lang
Die Röntgen-Darstellung zeigt die BodengruppeFoto: Rosättra Båtvarv
Die Röntgen-Darstellung zeigt die Bodengruppe
Die Werft bleibt beim schrägen Steven, der in den Schären Vorteile bietetFoto: Rosättra Båtvarv
Die Werft bleibt beim schrägen Steven, der in den Schären Vorteile bietet
Die Werft bleibt beim schrägen Steven, der in den Schären Vorteile bietet
Große Rumpffenster sind ein Novum für die Rosättra Båtvarv
Schoten und Fallen sind zum Steuermann nach achtern geleitet
Das Cockpit fällt groß aus. Auf eine Badeplattform verzichtete die Werft
Das Ruder ist großflächig und die Kielfinne recht lang
Die Röntgen-Darstellung zeigt die Bodengruppe

In Bau und Konstruktion sollen Erkenntnisse aus der Fertigung des ambitionierten Shogun-Projektes (s. auch YACHT 2/20) eingeflossen sein, wodurch die Linjett 39 laut Werft leichter und steifer als ältere Modelle ausfällt. Ein Elektro-Antrieb wird auf Wunsch eingebaut. Die Standardversion hat drei Kabinen, wobei die Nasszelle im Vorschiff Platz findet und dort vom Salon aus zugänglich ist. Die Linjett 39 soll im Sommer 2021 schwimmen und kostet 2,985 Millionen Schwedische Kronen, was nach derzeitigem Kurs rund 293.000 Euro entspricht.

  Analog trifft digital: Senior-Werftchef Mats Gustafsson, Konstrukteur Oscar Södergren und Daniel Gustafsson (v.l.) im Designprozess beim YACHT-BesuchFoto: YACHT/K. Andrews
Analog trifft digital: Senior-Werftchef Mats Gustafsson, Konstrukteur Oscar Södergren und Daniel Gustafsson (v.l.) im Designprozess beim YACHT-Besuch

Das Premium-Projekt der Werft, der Carbon-Racer Shogun 50:

Selbst für die Fensterverkleidungen wurden Negativformen gefräst, sie sind aus Carbon und passen perfektFoto: YACHT/K. Andrews
Selbst für die Fensterverkleidungen wurden Negativformen gefräst, sie sind aus Carbon und passen perfekt
Volldampf. Der 145 Quadratmeter große Code Zero beschleunigt die Shogun auf über 16 KnotenFoto: YACHT/K. Andrews
Volldampf. Der 145 Quadratmeter große Code Zero beschleunigt die Shogun auf über 16 Knoten
Die Shogun ist schlank, trotzdem hat das Vorschiff relativ viel AuftriebFoto: YACHT/K. Andrews
Die Shogun ist schlank, trotzdem hat das Vorschiff relativ viel Auftrieb
Steven und Vorstag laufen im selben Winkel, das verleiht dem Boot eine sehr aggressive OptikFoto: YACHT/K. Andrews
Steven und Vorstag laufen im selben Winkel, das verleiht dem Boot eine sehr aggressive Optik
Durchgestartet, im Böen nimmt die Lage kurz zu, dann richtet sich das Boot auf und es geht es barchial voranFoto: YACHT/K. Andrews
Durchgestartet, im Böen nimmt die Lage kurz zu, dann richtet sich das Boot auf und es geht es barchial voran
Die auffälligen Stufen am Bug lenken Spritzwasser umFoto: YACHT/K. Andrews
Die auffälligen Stufen am Bug lenken Spritzwasser um
Das Vorschiff ist leer hinter der Crashbox folgt eine große Segellast, dann ein weiteres wasserdichtes SchottFoto: YACHT/K. Andrews
Das Vorschiff ist leer hinter der Crashbox folgt eine große Segellast, dann ein weiteres wasserdichtes Schott
Schick und praktisch. Die Seitendecks lassen sich beleuchten, zum Nachtsegeln auch rotFoto: YACHT/K. Andrews
Schick und praktisch. Die Seitendecks lassen sich beleuchten, zum Nachtsegeln auch rot
Schaltzentrale. Rigg und Traveller können vom Steuerstand aus per Knopfdruck getrimmt werdenFoto: YACHT/K. Andrews
Schaltzentrale. Rigg und Traveller können vom Steuerstand aus per Knopfdruck getrimmt werden
Selbst die Quadranten sind aus Kohlefaser, statt mit Drahtseilen arbeitet die Steuerung der Shogun mit DyneematauwerkFoto: YACHT/K. Andrews
Selbst die Quadranten sind aus Kohlefaser, statt mit Drahtseilen arbeitet die Steuerung der Shogun mit Dyneematauwerk
Die Sitzgelegenheit im Vorschiff ist speziell, aber sehr bequem ...Foto: YACHT/K. Andrews
Die Sitzgelegenheit im Vorschiff ist speziell, aber sehr bequem ...
... Mittschiffs bleibt Platz für Segel ...Foto: YACHT/K. Andrews
... Mittschiffs bleibt Platz für Segel ...
... dort ist auch die Naviecke platziert. Der Sitz soll noch seegerechter gestaltet werdenFoto: YACHT/K. Andrews
... dort ist auch die Naviecke platziert. Der Sitz soll noch seegerechter gestaltet werden
Die beiden symmetrischen Achterkammern sind nicht sehr groß, bieten aber DoppelkojenFoto: YACHT/K. Andrews
Die beiden symmetrischen Achterkammern sind nicht sehr groß, bieten aber Doppelkojen
Die Optik täuscht. Unter dem dünnen Eichenfurnier steckt ein federleichtes Carbon-Schaum-SandwichFoto: YACHT/K. Andrews
Die Optik täuscht. Unter dem dünnen Eichenfurnier steckt ein federleichtes Carbon-Schaum-Sandwich
Selbst für die Fensterverkleidungen wurden Negativformen gefräst, sie sind aus Carbon und passen perfektFoto: YACHT/K. Andrews
Selbst für die Fensterverkleidungen wurden Negativformen gefräst, sie sind aus Carbon und passen perfekt
Volldampf. Der 145 Quadratmeter große Code Zero beschleunigt die Shogun auf über 16 KnotenFoto: YACHT/K. Andrews
Volldampf. Der 145 Quadratmeter große Code Zero beschleunigt die Shogun auf über 16 Knoten
Volldampf. Der 145 Quadratmeter große Code Zero beschleunigt die Shogun auf über 16 Knoten
Die Shogun ist schlank, trotzdem hat das Vorschiff relativ viel Auftrieb
Steven und Vorstag laufen im selben Winkel, das verleiht dem Boot eine sehr aggressive Optik
Durchgestartet, im Böen nimmt die Lage kurz zu, dann richtet sich das Boot auf und es geht es barchial voran
Die auffälligen Stufen am Bug lenken Spritzwasser um
Das Vorschiff ist leer hinter der Crashbox folgt eine große Segellast, dann ein weiteres wasserdichtes Schott
Schick und praktisch. Die Seitendecks lassen sich beleuchten, zum Nachtsegeln auch rot
Schaltzentrale. Rigg und Traveller können vom Steuerstand aus per Knopfdruck getrimmt werden
Selbst die Quadranten sind aus Kohlefaser, statt mit Drahtseilen arbeitet die Steuerung der Shogun mit Dyneematauwerk
Die Sitzgelegenheit im Vorschiff ist speziell, aber sehr bequem ...
... Mittschiffs bleibt Platz für Segel ...
... dort ist auch die Naviecke platziert. Der Sitz soll noch seegerechter gestaltet werden
Die beiden symmetrischen Achterkammern sind nicht sehr groß, bieten aber Doppelkojen
Die Optik täuscht. Unter dem dünnen Eichenfurnier steckt ein federleichtes Carbon-Schaum-Sandwich
Selbst für die Fensterverkleidungen wurden Negativformen gefräst, sie sind aus Carbon und passen perfekt

Downloads:

Meistgelesene Artikel