Bavaria 29 (Heft 01/97)Großer Wurf?

YACHT Online

 · 05.01.2002

Bavaria 29 (Heft 01/97): Großer Wurf?Foto: www.nomendesign.de

Die nagelneue Bavaria 29 Speed hatte einen schweren Start. Die fränkische Werft, für gelungene und günstige Schiffe bekannt, fand nicht nur Zustimmung. Was ist tatsächlich dran an dem kleinsten Schiff des Hauses? Bavaria und kein Ende. Die größte deutsche Yachtwerft – Jahresausstoß rund 400 Schiffe – läßt weitere neue Typen auf den Markt segeln. Man unterscheidet durch die Zusatzbezeichnungen Holiday (Charteryachten), Exklusive (Eignerschiffe) und Speed (gute Segler). Allen gemeinsam: viel Schiff und Schäkel für’s Geld.Während die Flotten-Familie immer mehr Freunde findet, wurde der jüngste und kleinste Sproß nur zögerlich angenommen. Einige vermißten die Bavaria-typischen Gene des üppigen Bootskörpers, die das Schiff für die Charterei qualifizieren, und meinten, weitere Macken ausgemacht zu haben.

Foto: www.nomendesign.de

Die Bavaria 29 Speed ist ein gelungener (Ent-)Wurf. Er zielt konsequent auf definierte Käuferschichten und Reviere und erfüllt somit die werfteigenen Vorgaben: ein gut segelndes, lebendiges, ja fast schon sportliches Schiff für Binnengewässer und für die kleine aktive Crew mit begrenztem Budget. Segelleistung statt Stauraum und Stehhöhe ist die Devise. Der Preis von rund 95000 Mark geht angesichts von Boot und Ausstattung sehr in Ordnung. Auch wenn Bavaria mit diesem Schiff nicht – wie sonst schon typisch – den größten Teil der Konkurrenz deutlich unterbieten konnte.

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