Die 143 Meter liegen nach wie vor in Triest an der Kette und haben den italienischen Staat binnen drei Jahren etwa 27 Millionen Euro an Unterhalt gekostet. „SY A“ wird Aleksandra und Andrei Melnitschenko zugeschrieben, die beide auf der Sanktionsliste der EU stehen und als Eigentümer am russischen Düngemittelriesen EuroChem gelten. Beide riefen jeweils erfolglos den Europäischen Gerichtshof an, die 2017 von German Naval Yards gelieferte Yacht freizugeben. An Bord soll der französische Designer Philippe Starck auch eine Bibliothek entworfen haben – die größte zur See, wie kolportiert wird. Auch wenn die 4.500 Quadratmeter Segel nicht ausgerollt werden, bewegt den Dreimaster Windkraft. Die 90 Meter langen „Säbel“-Carbonmasten bieten genug Angriffsfläche. Motoryacht „A“ wurde den Melnitschenkos nicht entzogen und kreuzte im Frühjahr vor Sri Lanka.