Corona-KriseMallorca-Einreise ab sofort nur mit QR-Code

Andreas Fritsch

 · 07.07.2020

Corona-Krise: Mallorca-Einreise ab sofort nur mit QR-CodeFoto: Johannes Erdmann
Mallorca-Einreise ab sofort nur mit QR-Code
Ähnlich wie Griechenland verlangen nun auch die spanischen Behörden von Touristen eine Registrierung vor der Reise per App oder via Webseite

Die Begründung ist, genau wie im Falle Griechenlands vor wenigen Tagen, dass die Behörden Aufenthaltsort und Kontaktdaten von Reisenden haben wollen, um bei möglichen Stichproben oder erneuten Lockdowns genau zu wissen, welche Touristen wo im Lande sind. Bei Seglern ist das bekanntermaßen schwierig, da sie auf dem Boot mobil unterwegs sind.

  Die neue Android-Health-App der spanischen BehördenFoto: Play store Die neue Android-Health-App der spanischen Behörden

Dafür müssen persönliche Daten registriert werden, entweder auf der dafür vorgesehenen Webseite oder via App. Allerdings ist die SpTH-App bislang aber nur für den Google-Play-Store für Android verfügbar, die Apple-Variante ist im App-Store noch nicht fertig gestellt.

Hat man sich über einen der Wege registriert, bekommt der Reisende einen QR-Code, der bei der Einreise vorgezeigt werden muss. Wer ihn nicht hat, muss das Formular bei der Einreise nachträglich ausfüllen, mit längeren Wartezeiten ist dann zu rechnen.

Abgefragt werden unter anderem der letzte Aufenthaltsort, vorherige Reisen in andere Länder, die dortige Dauer des Verbleibs sowie die Adresse der Unterkunft. Name, Heimatadresse, Telefonnummer, Alter und Ausweisnummer müssen ebenfalls hinterlegt werden.

Bei der Einreise in Spanien gibt es Temperaturmessungen, und nach den Infos des QR-Codes wird entscheiden, ob vorsichtshalber ein Corona-Test angeordnet wird oder nicht. Zurzeit gibt es einige neue Corona-Ausbrüche in Spanien, aber vor allem auf dem Festland, nicht auf den Balearen, die ohnehin bislang mit sehr niedrigen Fallzahlen durch die Krise kamen.

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Andreas Fritsch

Andreas Fritsch

Freier Autor

Andreas Fritsch segelte seit Kindesbeinen an, erst mit der Jolle, später mit eigenen Kielschiffen auf der Elbe und der Ostsee. Ab 1997 arbeitete er für die YACHT, ab 2001 schwerpunktmäßig im Bereich Reise und Charter. Er war in fast allen Revieren weltweit unterwegs und gilt als Charter-Experte. Er hat zwei Revierführer für das Mittelmeer geschrieben. Seit einigen Jahren segelt er mit einem GFK-Klassiker vom Typ Grinde auf der Ostsee und arbeitet aktuell als Freier Autor für YACHT und BOOTE.

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