WettervorhersagenSchaurig – oder schön? Wie Segler windy.com nutzen können

Jochen Rieker

 · 17.12.2018

Wettervorhersagen: Schaurig – oder schön? Wie Segler windy.com nutzen könnenFoto: BOOTE/C. Tiedt, Montage: N. Campe
Grau - oder blau? So vermeiden Sie Überraschungen bei der Törnplanung
Windy ist das umfassendste kostenlose Wetterportal im Netz. Professor Ralf Brauner und Profi-Segler Boris Herrmann erklären die wichtigsten Funktionen

Seit dem Start vor vier Jahren ist die Wetterseite windy.com stetig gewachsen. Heute bietet sie 35 Vorhersage-Parameter, und das alles in optisch eingängiger, bestechend klarer Form, wahlweise auf PC oder Mobilgeräten unter Android und iOS. Kein anderes Gratis-Portal kommt an diesen Funktionsumfang auch nur annähernd heran.

  Windy-Standard: Vergleich der Windprognosen von verschiedenen Vorhersagemodellen (ECMWF, GFS, ICON, NEMS)Foto: windy.com Windy-Standard: Vergleich der Windprognosen von verschiedenen Vorhersagemodellen (ECMWF, GFS, ICON, NEMS)

So gut ist Windy, eine Entwicklung des tschechischen Internet-Unternehmers Ivo Lukacovic, dass inzwischen selbst Profisegler und Wissenschaftler darauf zurückgreifen. Auch unter Regatta- und Blauwasser-Seglern zählt die Seite zu den Favoriten – und sei es nur, um die Prognosen anderer Wetterdienste besser einordnen zu können.

Für die YACHT haben der langjährige DWD-Meteorologe Professor Dr. Ralf Brauner und Hochsee-Profi Boris Herrmann die wichtigsten Vorhersage-Ebenen und Tools analysiert. Im Rahmen des großen Navigations-Spezials beschreiben sie auf acht Seiten, was Windy inzwischen bietet, welche neuen Funktionen es gibt und wie Segler Schritt für Schritt vorgehen sollten, wenn sie sich ihr individuelles Streckenwetter zusammenstellen wollen.

Ein Muss für alle Skipper, die ihr Wissen im Winter erweitern wollen, um vom kommenden Frühjahr an noch bessere Entscheidungen bei der Törnplanung zu treffen.

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Jochen Rieker

Jochen Rieker

Herausgeber YACHT

Aufgewachsen in Süddeutschland, hat Jochen Rieker das Segeln auf Bodensee, Ammersee und Starnberger See gelernt. Zunächst war er auf Pirat, H-Jolle und Tempest unterwegs, später auf Hobie Cat, A Cat und Dart 16. Aber wie das so ist: Je weiter entfernt das Meer, desto größer die Leidenschaft danach. Inspiriert durch die Bücher von Bobby Schenk und Wilfried Erdmann, folgte in den 90ern der erste Dickschifftörn im Ionischen Meer auf einer Carter 30, damals noch ohne Segelschein. Danach war’s um ihn geschehen. Als YACHT-Kaleu und Jury-Vorsitzender des European Yacht of the Year Award hat Rieker in den vergangenen mehr als 25 Jahren gut 500 Boote getestet. Sein eigenes, ein 36-Fuß-Racer/Cruiser, lag zuletzt in der Adria. Diesen Sommer verholt er es an die Schlei, wo er inzwischen lebt.

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