WetterWarum Sommerstürme so gefährlich sind

Andreas Fritsch

 · 11.11.2012

Wetter: Warum Sommerstürme so gefährlich sindFoto: Cropix
Wellenberge während des Sturms vor Zadar zerstörten Teile der Mole
In diesem Jahr trafen zwei besonders schwere Sturmfronten Kroatien und Mallorca. Es gab viel Schaden und Verletzte. Eine Analyse

Eigentlich sind auch im Hochsommer starke Stürme im Mittelmeer nichts Ungewöhnliches. Selbst in Kroatien und den Balearen, typische Reviere, die auch gern Charter-Einsteigern empfohlen werden, müssen Skipper auf sie vorbereitet sein. Und doch zogen zwei Stürme Anfang Juli und Ende August in diesem Sommer eine Spur der Verwüstung über den Norden Kroatiens und über Mallorcas Westen. Dutzende Schiffe sanken, strandeten oder wurden beschädigt, Crews mussten abgeborgen oder eingeschleppt werden.

Bei näherer Analyse des Geschehens zeigt sich, dass es scheinbar zwei Faktoren gibt, die dafür sorgten, dass es dazu kam. Zum einen trafen in beiden Fällen Kaltfronten auf enorm aufgeheizte Landmassen, da die Mittelmeeranrainer im Juli und August eine außergewöhnlich lange Hitzeperiode erlebten. Zum anderen zeichnete sich ab, dass viele Crews schlecht auf den Sturm vorbereitet waren. Und das, obwohl zumindest derjenige in Kroatien sehr genau vorhergesagt worden war, Sturmwarnungen gab es rechtzeitig. Allerdings wurden sie nicht von allen Wetterinformationsquellen verkündet, die die Segler vor Ort nutzten!

Wir haben YACHT-Wetter-Experten Dr. Michael Sachweh das Geschehen analysieren lassen, und Segler, die von dem Sturm erwischt wurden, berichten, wie es ihnen erging, welche Fehler sie gemacht haben und warum es dazu kam. Jetzt in der neuen YACHT Nr. 24/12.

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Andreas Fritsch

Andreas Fritsch

Freier Autor

Andreas Fritsch segelte seit Kindesbeinen an, erst mit der Jolle, später mit eigenen Kielschiffen auf der Elbe und der Ostsee. Ab 1997 arbeitete er für die YACHT, ab 2001 schwerpunktmäßig im Bereich Reise und Charter. Er war in fast allen Revieren weltweit unterwegs und gilt als Charter-Experte. Er hat zwei Revierführer für das Mittelmeer geschrieben. Seit einigen Jahren segelt er mit einem GFK-Klassiker vom Typ Grinde auf der Ostsee und arbeitet aktuell als Freier Autor für YACHT und BOOTE.

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