ReportBarometer ohe oder ade?

Johannes Erdmann

 · 19.12.2010

Report: Barometer ohe oder ade?Foto: YACHT 01/2011

Jeder hat es an Bord, doch kaum jemand beachtet es – warum führen 94 Prozent der Segler dennoch eines mit?

"Das Barometer fällt." Wenn früher diese drei Worte gesprochen wurden, wusste selbst jeder der Meteorologie unbedarfte Segler sofort: Es zieht ein Sturm auf. Doch heute fristet das Barometer ein eher unbeachtetes Dasein.

Wer nutzt es heute wirklich noch, bezieht gar Barometerstände in seine navigatorischen Entscheidungen ein? Bei einer Umfrage stellte sich heraus, dass 80 Prozent der Befragten der Meinung sind, dass das teure Messinginstrument noch immer zur Basisausrüstung einer jeden Yacht gehört. 14 Prozent geben zu, zwar eines an Bord mitzuführen, es aber nie abzulesen. 6 Prozent meinen, ein Barometer sei überflüssig.

Klare Ergebnisse. Die Realität dürfte jedoch ein wenig anders aussehen, da sich die Nutzung des Barometers oft auf den täglichen Eintrag eines abgelesenen Alibiwertes beschränkt. Daten, die für verlässliche Vorhersage des Wetters ohnehin nicht ausreichen – stattdessen könnte man sich die Mühe auch sparen. Ob und weshalb das altbekannte "Klopf-klopf-Barometer" an Bedeutung verloren hat und was Experten dazu sagen, lesen Sie in YACHT 1/2011, ab dem 22. 12. am Kiosk.

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