Leonie Meyer
· 13.03.2026
Über 25 Jahre führte sie das Frauenteam „Tutima“ – lange Zeit die einzige weibliche Offshore-Mannschaft hierzulande. 2022 wurde sie mit dem Lifetime Award beim German Offshore Award ausgezeichnet. 2023 beendete sie ihr aktives Regattasegeln. Im Podcast blickt sie zurück auf ihre Anfänge, Erfahrungen und auf eine Karriere, die von Teamgeist und akribischer Vorbereitung geprägt war.
Offen spricht Kirsten Harmstorf-Schönwitz über Erfahrungen, wie zum Beispiel die Grundberührung vor Helsinki, die beinahe das Aus bedeutet hätte. Hinzu kommt das Fastnet Race 2019: zunächst Flaute, keine Warnung in den gängigen Wetter-Apps. Dann entdeckte eine niederländische Kollegin in einer anderen App heranziehende Gewitterzellen. Minuten später änderte das Wetter stark. An Bord wurden alle notwenigen Schritte eingeleitet, das Schiff legte sich nahezu waagerecht. 99 Knoten zeigte das Display, später werden in der Aufzeichnung sogar 120 Knoten dokumentiert. Kirsten Harmstorf-Schönwitz erzählt, wie die Crew diese Momente erlebte und handlungsfähig blieb. Kommunikation steht bei der Skipperin hoch im Kurs. Fehler seien dabei unvermeidlich, entscheidend sei, daraus zu lernen. So bereitete sich ihr Team bewusst vor weiteren Regatten auf Schwerwetter vor.
Kirsten Harmstorf-Schönwitz geht in der Episode auf elementare Abläufe ein. Die Crew absolvierte mehrere Sicherheitstrainings. Prävention steht auch für die Pantaenius-Mitarbeiterin im Mittelpunkt: Sie erklärt, worauf es beim Schwerwettersegeln wirklich ankommt.
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.
Vergesst auch nicht, uns zu abonnieren und Feedback zu hinterlassen.
Bei Fragen, Anregungen und Themenwünschen schreibt uns unter podcast@yacht.de!
Diese Folge wird von Pantaenius präsentiert.

Redakteurin Wassersport Digital-Redaktion