RechtAuf dem Boot zu Hause

Uwe Janßen

 · 27.08.2017

Recht: Auf dem Boot zu HauseFoto: H. Peterson

Dauerhaftes Wohnen auf einer Yacht erscheint vielen als eine attraktive Alternative zum Landleben. Sie ist legal – aber trotzdem nicht überall gestattet

Steigende Mieten und horrende Preise für Wohneigentum machen das dauerhafte Leben auf einer Yacht für manchen zu einer erstrebenswerten Alternative. Und nach der Novellierung des Meldegesetzes ist es auch zulässig, das Boot als Wohnsitz anzumelden. Aber nicht alle Häfen spielen da mit.

Die YACHT hat Marinabetreiber in ganz Deutschland gefragt, ob sie das ständige Wohnen an Bord zulassen, und ihre Antworten zeigen ein vielschichtiges Bild – die Regularien sind sehr unterschiedlich, es reicht von herzlich willkommen bis strikt verboten, mit allen erdenklichen Zwischentönen. Denn nicht immer ist erwünscht, was rechtlich machbar wäre.

Einige Verwaltungen etwa untersagen das Dauerwohnen aus Furcht, dass Bewohner touristisch interessanter Orte aufs Schiff ziehen, und „ihr Wohneigentum ... gewinnbringend vermieten oder verkaufen“. So argumentiert beispielsweise der städtische Betreiber des Hafens auf Föhr. Andere möchten „keine Wohnsiedlungen“ an ihren Stegen. Wieder andere Marinas hätten nichts dagegen, verfügen aber nicht über eine Infrastruktur, die einen Ganzjahresbetrieb ermöglichte.

In YACHT 19/2017 verraten wir, worauf Interessenten bei der Wohnungssuche im Hafen achten müssen und welche Einschränkungen es in ausgewählten Marinas gibt. Das Heft erhalten Sie jetzt am Kiosk, im DK-Shop oder direkt hier digital bestellen!

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