Durch die zunehmende Konnektivität der Bordsysteme auf modernen Yachten sind in den letzten Jahren viele neue Apps entstanden. Die App mit dem richtigen Funktionsumfang für die eigenen Bedürfnisse zu finden, kann eine Herausforderung sein. Zusätzlich erschweren unübersichtliche Abo Modelle und Zusatzkosten die Entscheidung. Hier ist ein kompakter Überblick über 20 praktische Apps, die den Bordalltag erleichtern können.
Die Wahl der richtigen Wetter-Apps kann Zeit und Nerven sparen. Dabei muss es nicht immer die maximale Funktionsdichte sein. Häufig eignen sich auch kostenlose Versionen für verlässliche Vorhersagen.
Windy.com hat sich durch die anschauliche grafische Aufbereitung von Wetterdaten als Standard auf vielen Yachten etabliert. Besonders die flüssigen Partikel-Animationen ermöglichen es dem Skipper, Wind- und Wellenbewegungen intuitiv zu erfassen. Ein wesentlicher Vorteil für die Törnplanung liegt im Modell-Vergleich: Über die „Compare“-Funktion lassen sich Vorhersagen mehrerer Wettermodelle (von ECMWF, GFS, ICON und AROME) direkt gegenüberstellen. Aktuelle Erweiterungen erlauben zudem die Routenplanung entlang eines manuell gezeichneten Kurses. Während die Gratis-Version lediglich Drei-Stunden-Intervalle bietet, ist die präzisere Einstunden-Vorhersage zahlenden Premium-Kunden vorbehalten. Das Abonnement schlägt mit jährlich etwa 26,00 € zu Buche.
PredictWind ist eine leistungsfähige Wetter-App, die in der Vollversion bis zu elf verschiedene Prognosemodelle nutzt. Die Software bietet präzises Weather Routing und einen Abfahrtsplaner, um die sicherste Route auf Basis der Schiffspolaren zu ermitteln. Technisch ist sie für die schonende Datenübertragung via Satellit (z. B. Iridium) optimiert. Da die Bedienung komplex ist und die Profi-Features teure Abos erfordern, wirkt das System für die reine Küstennavigation oft überdimensioniert. Das günstigste Einstiegs-Abo (Basic) für ca. 29,00 € pro Jahr bietet lediglich grundlegende Wettervorhersagen ohne Routing-Funktion. Professionelles Weather Routing und der Abfahrtsplaner sind erst ab dem Standard-Abo für ca. 274,00 € jährlich verfügbar; die Professional-Version kostet rund 499,00 €.
In einer Ära hochauflösender Wettergrafiken stellt PocketGrib eine funktionale Alternative dar, die ihren Wert vor allem im optimierten Datenverbrauch beweist. Während grafikintensive Anwendungen bei schwachen Mobilfunkverbindungen (2G/Edge) oft an ihre Grenzen stoßen, ermöglicht PocketGrib den gezielten Download kompakter GRIB-Dateien (kompakt formatierte meterologische Daten). Eigner können dabei Parameter wie Wind, Luftdruck, Wellenhöhe oder CAPE-Werte für ein exakt definiertes Gebiet anfordern. Nach dem Download fungiert die Anwendung als verlässlicher Offline-Viewer für die stundenweise Prognose-Analyse. Kritisiert wird das seit Jahren unveränderte Design sowie das Fehlen moderner Lokalmodelle und Plotter-Funktionen. Dennoch gilt die App für viele Nutzer als unverzichtbare Backup für Situationen mit instabiler Internetverbindung. Das Preismodell ist nutzerfreundlich: Für eine Einmalzahlung von 6,99 € (iOS) bzw. 2,99 € (Android) wird dauerhafter Zugriff auf die GRIB-Server ohne Abonnement gewährt.
Die Kernkompetenz der DWD-App liegt in den amtlichen Warnungen vor Sturm oder Gewittern, die per Push-Nachricht direkt auf das Endgerät gelangen. Eine eigene Rubrik für das Küstenwetter liefert zudem die offiziellen Seewetterberichte im bewährten Textformat. Die Anwendung bietet eine hohe Zuverlässigkeit für die deutsche Nord- und Ostseeküste, wobei die Basisfunktionen bewusst schlicht gehalten sind. Ein häufiger Kritikpunkt ist die notwendige Freischaltung der Vollversion per In-App-Kauf. Aufgrund rechtlicher Vorgaben darf der staatliche Dienst detaillierte Karten und Prognosen nicht mehr kostenfrei anbieten. Mit einem einmaligen Betrag von 2,49 € gilt die Vollversion jedoch als preiswerte Investition in die Sicherheit an Bord.
Der Kosten für ein funktionierenden Navigationssystems samt Hardware und Software im Segelboot gehen schnell in den vier stelligen Bereich. Apps können dabei helfen, ohne einen teuren Kartenplotter aber unabhängig von analogen Seekarten navigieren zu können. Um Fehler beim Kauf zu vermeiden, sollte man einige Rahmenbedingungen beachten. Seekarten müssen oft zusätzlich zu den Abo-Modellen erworben werden und verursachen laufende Kosten. Zudem bieten viele Anbieter den Zugriff auf Offline-Karten nur bei einem laufenden Abonnement.
Die Anwendung legt den Schwerpunkt auf die Integration von Bord-Hardware und amtlichen Geodaten. Über ein Schnittstellen-Modul verarbeitet die App NMEA 0183- sowie Signal-K-Daten via WLAN und blendet AIS-Ziele inklusive Kollisionswarnungen in das Kartenbild ein. Ein zentrales Funktionsmerkmal ist der „Route Explorer“, der geplante Routen auf Hindernisse und Brückenhöhen scannt. Für die Überwachung vor Anker bietet das System einen Fern-Alarm, der Positionsdaten und Warnungen per Telegram oder E-Mail an mobile Endgeräte übermittelt. In Nordamerika ermöglicht die App zudem den Zugriff auf detaillierte Vermessungsdaten vom US-Militär. Die jährlichen Kosten für ein Paket aus regionalen Seekarten und den erweiterten Funktionen liegen je nach Seegebiet zwischen 30 und 40 Euro im Jahr.
Orca verknüpft die Rechenleistung von Mobilgeräten mit spezialisierter Hardware. Das System nutzt Vektor-Karten, die ein verzögerungsfreies Zoomen und Verschieben der Karten ermöglicht. Während das Plus-Paket (49 €/Jahr) weltweite Offline-Karten bietet, schaltet erst die Smart Navigation (149 €/Jahr) das wetterbasierte Routing sowie die AIS- und Instrumenten-Integration frei. In Verbindung mit dem optionalen Orca Core (549 €) wird das Tablet zum vollwertigen Display inklusive Autopiloten-Steuerung. Das globale Preismodell wirkt für regionale Skipper oft überdimensioniert; zudem führt eine Kündigung zum sofortigen Verlust aller Offline-Karten.
C-Map Boating positioniert sich als visuell ansprechende und kostengünstigere Alternative zum Marktführer Navionics. Hervorzuheben ist die „Reveal Shaded Relief“-Darstellung der App, die den Meeresboden beinahe fotorealistisch visualisiert. Für Eigner, die Systeme von B&G, Simrad oder Lowrance nutzen, bietet die App eine nahtlose Synchronisation von Routen und Wegpunkten mit dem Kartenplotter. Das Preismodell ist mit 29,99 € für ein regionales Abonnement oder 48,99 € für das weltweite Premium-Paket günstiger als die Konkurrenz.
Ein wesentlicher Kritikpunkt betrifft dänische Gewässer: Aufgrund von Lizenzrestriktionen erlaubt die App dort häufig keine Offline-Speicherung der Karten, was bei einem Ausfall der Mobilfunkverbindung die Navigation erschwert. Während die Stabilität unter iOS gelobt wird, berichten Android-Anwender gelegentlich von verzögerten Ladezeiten. Zudem ist zu beachten, dass nach Ablauf des Abonnements der Zugriff auf alle heruntergeladenen Offline-Karten entfällt.
NV Charts verbindet Papierkarten mit der Navigations-App: Mit dem Erwerb eines Kartenatlas für ist der digitale Datensatz inklusive GPS-Navigation für ein Jahr kostenfrei enthalten. Die App ermöglicht den Wechsel zwischen der klassischen Raster-Optik, die dem gewohnten Papierbild entspricht, und modernen Vektorkarten. Zum Funktionsumfang gehören europaweites Autorouting, Echtzeit-Layer für Gezeitendaten sowie eine Augmented-Reality-Funktion zur Identifizierung von Seezeichen im Kamerabild. Gelegentlich werden die Stabilität auf älteren Android-Endgeräten sowie die Ladezeiten der hochauflösenden Rasterkarten thematisiert. Ein rein digitales Abonnement ist für 49,90 € pro Jahr verfügbar. Zusätzliche Kosten können durch Seekarten anfallen.
Savvy Navvy zielt auf Segler ab, die eine maximale Vereinfachung der Navigation suchen, und wird oft als „Google Maps für Boote“ charakterisiert. Die Anwendung bündelt Seekarten, Wetterdaten des ECMWF-Modells sowie Gezeiten- und Strömungsinformationen in einer intuitiven Benutzeroberfläche. Das integrierte Routing berechnet automatisch den optimalen Vorhaltewinkel („Course to Steer“), was besonders Gelegenheitsseglern die Planung erleichtert. Nutzer der App mahnen hingegen zur Aufmerksamkeit, da der Routing-Algorithmus Kurse teils sehr nah an Kaps oder Untiefen plant. Zudem wird der hohe Energiebedarf der App durch die permanenten Hintergrundberechnungen kritisiert. Das für Eigner relevante „Explore“-Paket inklusive Weltweit gültiger Offline-Karten kostet 144,99 € pro Jahr.
SailGrib WR gilt als eine der leistungsfähigsten Lösungen für technisch versierte Android-Nutzer. Die App verfolgt einen konsequenten Offline-Ansatz, bei dem das Weather-Routing direkt auf dem Endgerät berechnet wird. Dies erhöht die Unabhängigkeit von externen Servern und die Sicherheit auf hoher See massiv. Die Software ist gezielt für den Datenabruf via Satellitensystemen wie Iridium GO! optimiert. Die offizielle Navionics-Schnittstelle, ermöglicht es, vorhandene Kartenabonnements ohne Zusatzkosten direkt in die Anwendung zu spiegeln. Über NMEA-Gateways ist auch die Integration von Live-Instrumentendaten und AIS-Zielen möglich. Das Preismodell mit einem Jahres-Abo für 45,99 € oder einer lebenslangen Lizenz für 139,00 € wird als fair bewertet.
Richtig eingebunden, können mobile Endgeräte als das zentrale Dashboard eines Schiffes fungieren, das Instrumentendaten wie Wind, Tiefe oder Motorwerte individuell visualisiert. Solche Apps können teure Zweit-Displays im Cockpit ersetzen und wichtige Informationen bis direkt auf die Smartwatch übertragen.
WilhelmSK dient als leistungsfähiges Werkzeug für Eigner, die ihr iPad in ein modernes Cockpit verwandeln möchten. Die Anwendung spezialisiert sich auf die freie Visualisierung von Schiffsdaten und erlaubt es, Parameter wie Wind, Tiefe, Motordaten oder Tankfüllstände individuell auf dem Display anzuordnen. Ein wesentlicher Vorteil im Jahr 2026 ist das kundenfreundliche Preismodell: Durch eine Einmalzahlung von 22,99 € verzichtet die App auf ein Abonnement. Als Herausforderung gilt die technische Einrichtung, die ein WLAN-Gateway oder einen Signal-K-Server sowie entsprechende Netzwerkkenntnisse erfordert.
NMEAremote fokussiert sich auf die stabile Verarbeitung und Anzeige komplexer Datensätze innerhalb eines Bordnetzes. Die App gilt als eines der verlässlichsten Werkzeuge am Markt und verarbeitet neben Standardwerten auch Navtex-Meldungen und AIS-Listen. Regattasegler profitieren von spezifischen Modulen für Start-Timer und die Berechnung von Performance-Werten auf Basis von Polardaten. Praktisch ist auch die ActiveLook-Integration, die es ermöglicht, Daten wie Kurs und Geschwindigkeit direkt in AR-Datenbrillen einzublenden. Die Benutzeroberfläche und die verschachtelte Konfiguration werden hingegen von vielen Nutzern als nicht mehr zeitgemäß empfunden. Die Lizenz ist für eine einmalige Zahlung von 22,99 € erhältlich.
navCenter hat sich als funktionale Tochteranzeige für NMEA-Daten für IOS etabliert und kommuniziert herstellerübergreifend mit Systemen von Garmin, B&G und weiteren Anbietern. Eine technologische Besonderheit ist die Unterstützung von SeaTalk-Protokollen: Sofern ein entsprechendes Wlan-Gateway vorhanden ist, lässt sich die App als Fernbedienung für den Autopiloten nutzen. Zudem bietet die Software eine Integration für die Apple Watch, sowie die Anzeige klassischer Wind- und Logge-Daten. Das Preismodell für 2026 sieht ein Jahresabonnement für 17,99 € oder eine einmalige Lizenzgebühr von 39,99 € vor.
Viele Apps tragen heutzutage dazu bei, das Segeln sicherer zu machen. Das Spektrum reicht von der digitalen Ankerwache bis zum direkten Notruf an die Rettungsdienste. Der große Vorteil ist die ständige Erreichbarkeit: Kritische Alarme landen direkt auf dem Smartphone, was vor allem bei Landgängen für zusätzliche Sicherheit und ein besseres Gefühl sorgt.
Für Wassersportler in deutschen Gewässern ist die SafeTrx-App der DGzRS sehr empfehlenswert. Sie fungiert als direkte Schnittstelle zur Seenotleitung (MRCC Bremen) und bietet zwei entscheidende Sicherheitsvorteile: Im Ernstfall übermittelt der rote Notruf-Button die exakte GPS-Position direkt an die Rettungsleitstelle, noch bevor das Gespräch aufgebaut wird. Für die passive Sicherheit sorgt die Tracking-Funktion: Skipper hinterlegen ihre geschätzte Ankunftszeit (ETA). Wird diese ohne Rückmeldung überschritten, alarmiert das System automatisch einen privaten Notfallkontakt, der den Rettern Zugriff auf die letzte bekannte Route geben kann. Die App ist komplett kostenlos.
MarineTraffic ist weit mehr als eine globale Karte zur Schiffsbeobachtung. Die OnCourse-App ermöglicht es, die eigene Position aktiv zu melden, wobei diese Daten rein internetbasiert und somit für herkömmliche UKW-AIS-Empfänger unsichtbar bleiben. Während die Basisfunktionen kostenlos sind, schaltet erst das Starter-Abo (119,99 € pro Jahr) erweiterte Funktionen wie eine aktive Kollisionsvermeidung (CPA/TCPA) mit Alarmfunktion sowie Routenplanung frei. Ergänzt wird dies durch einen Augmented Reality (AR) Modus, der Schiffsinformationen direkt in das Live-Kamerabild des Horizonts einblendet.
Der AnchorChainCalculator ist ein spezialisiertes Analysewerkzeug für Skipper, die eine fundierte Absicherung ihres Ankerplatzes suchen. Basierend auf den Schiffsdaten berechnet die Anwendung, ab welcher Windkraft ein Anker unter Berücksichtigung von Wassertiefe, Kettenvorlauf, Gewicht und Ruckdämpfern seine Haltekraft verlieren könnte. Die Benutzeroberfläche ist bewusst funktional gehalten und verzichtet auf moderne Design-Elemente, was an technische Analyseprogramme erinnert. Die App ist für Gelegenheitssegler oft zu komplex, überzeugt jedoch durch ihre Zuverlässigkeit. Ein Einmalkauf schlägt mit etwa 8,99 € zu Buche, ohne weitere Abonnement-Kosten.
Anchor Pro hat sich als ein Standard für die elektronische Überwachung des Schwoijkreises etabliert. Die Anwendung punktet im Jahr 2026 vor allem durch ihre ausgereifte Telegram-Integration: Ein an Bord verbleibendes Gerät sendet im Alarmfall Positionsdaten und Karten-Screenshots direkt an das Smartphone oder die Apple Watch des Skippers an Land. Sogar Statusabfragen per Chat-Befehl sind möglich. Mit einer Bewertung von 4,8 Sternen im App-Store gehört sie zu den am besten bewerteten nautischen Anwendungen. Als bekanntes Problem gilt die GPS-Drift bei der Nutzung unter Deck, die gelegentlich Fehlalarme auslösen kann. Das Pro-Upgrade für die Fernüberwachung kostet 6,99 €.
Wo die amtliche Seekarte aufhört, fängt die digitale Törnplanung an. Community-basierte Apps bündeln das Wissen tausender Segler und bieten Informationen zu Häfen und Buchten – von der Trinkwasserstelle bis zu den Eigenheiten einer Ankerbucht. Sie sind die perfekte Ergänzung für die Planung nach dem Anlegen, auch wenn sie für präzise Tiefendaten meist auf die parallele Nutzung einer dedizierten Navigations-App angewiesen sind. Zusätzlichen bieten sie die Möglichkeit sich unter Seglern zu vernetzen und neue Kontakte zu knüpfen.
Navily hat sich als Community-Tool für die Törnplanung in europäischen Gewässern und im Mittelmeer etabliert. Mit über 300.000 Nutzerkommentaren zu Ankerbuchten und Häfen bietet die App eine Informationsdichte, die über klassische Handbücher hinausgeht. Ein technisches Kernmerkmal ist der „Schutz-Score“, ein Algorithmus, der basierend auf Geografie sowie Wind- und Schwellprognosen die Sicherheit eines Liegeplatzes kalkuliert. In über 700 Partner-Marinas lassen sich Liegeplätze zudem direkt über die Plattform reservieren. Die kostenfreie Basisversion setzt eine permanente Internetverbindung voraus. Für den Offline-Modus und eine 72-Stunden-Vorhersage ist das Premium-Abonnement für 29,99 € pro Jahr erforderlich. Da die App keine präzisen Tiefenlinien liefert, ist die Nutzung einer amtlichen Seekarte zwingend notwendig.
Die Hafenguide-App ist der digitale Zwilling der renommierten „Havneguiden“-Bücher. Die App bietet verifizierte Beschreibungen von Experten vor Ort, sowie exklusive Hydrographica-Spezialkarten im Maßstab 1:10.000, die selbst kleinste Details im Schärengarten verzeichnen. Ein besonderes Merkmal ist die Foto-Navigation mittels hochauflösender Helikopter-Aufnahmen, in denen Ankerlinien und Gefahrenstellen präzise markiert sind. Technisch wird die App oft als unhandlich beschrieben. Ein globaler Offline-Modus fehlt, sodass Häfen einzeln gespeichert werden müssen, was bei fehlender Netzabdeckung zu Ladefehlern führen kann. Zudem beanspruchen die Bildmengen ein hohes Datenvolumen, und die regelmäßige Online-Verifizierung kann in Funklöchern den Zugriff blockieren. Das Jahres-Abo kostet etwa 59,00 €, während ein Monats-Zugang für rund 10,00 € verfügbar ist.
Noforeignland verbindet Segler auf der ganzen Welt. Als spendenbasierte Plattform liefert der Dienst Informationen zur Bordlogistik, die in klassischen Kartenplottern selten zu finden sind: von Dinghy-Docks und Trinkwasserstellen bis hin zu Waschsalons und Gas-Stationen. Über eine interaktive Seekarte lassen sich Profile von über 15.000 Schiffen verfolgen, was die Vernetzung von Gleichgesinnten oder Familiencrews erleichtert. Es handelt sich nicht um ein Navigations-Tool, sondern um eine Ergänzung für den Alltag nach dem Anlegen.
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