Open SeamapDie Seekarte zum Mitmachen

Andreas Fritsch

 · 28.10.2013

Open Seamap: Die Seekarte zum MitmachenFoto: Open Seamap
Seit einigen Jahren gibt es das erste große Crowdsourcing-Projekt der Segelszene: Segler sollen zu Seekarten-Vermessern werden

Die Idee ist vom Vorbild und Partner Open Streetmap abgeschaut: Seit einigen Jahren sind deren Straßenkarten auf einem erstaunlich hohem Niveau angekommen, dank mehr als einer Million Freiwilligen, die GPS-Daten kostenlos erheben und so helfen Karten immer genauer zu machen.

Nun will die Community des Open-Seamap-Projektes dieselbe Erfolgsgeschichte für eine globale elektronische Seekarte wiederholen. Seit einigen Jahren bemüht sie sich um Daten von Wassersportlern, doch noch fehlt die nötige Datenmenge für vernünftige Tiefenangaben. Aber es gibt auch Positives zu vermelden: Seezeichen sind mittlerweile eingepflegt, erste Tiefendaten sollen dank Schützenhilfe der hydrografischen Ämter bald folgen.

Was kann die Online-Karte schon heute, was ist projektiert, wie ist der Zeitplan? Eine ausführliche Geschichte zum Stand des Projektes, seinen technischen Aspekten und ein Interview mit Markus Bärlocher, einem der Initiatoren, jetzt in der neuen YACHT Nr. 23.

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Andreas Fritsch

Andreas Fritsch

Freier Autor

Andreas Fritsch segelte seit Kindesbeinen an, erst mit der Jolle, später mit eigenen Kielschiffen auf der Elbe und der Ostsee. Ab 1997 arbeitete er für die YACHT, ab 2001 schwerpunktmäßig im Bereich Reise und Charter. Er war in fast allen Revieren weltweit unterwegs und gilt als Charter-Experte. Er hat zwei Revierführer für das Mittelmeer geschrieben. Seit einigen Jahren segelt er mit einem GFK-Klassiker vom Typ Grinde auf der Ostsee und arbeitet aktuell als Freier Autor für YACHT und BOOTE.

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