NavigationWie viel Wasser ist wirklich unterm Kiel?

Pascal Schürmann

 · 02.12.2019

Navigation: Wie viel Wasser ist wirklich unterm Kiel?Foto: L. Schulz

Die Tiefen- und Höhenangaben in Seekarten beziehen sich je nach Revier auf unterschiedliche Referenzwerte. Wie man die bei der Navigation korrekt berücksichtigt

Null ist längst nicht immer gleich null. Das gilt in ganz besonderer Weise für die Navigation – konkret: fürs Seekartennull. Das ist beispielsweise für das Revier der deutschen Nordsee anders definiert als für die deutsche Ostsee. Dänemark, Schweden und Norwegen wiederum beziehen sich mit ihren Tiefen- und Höhenangaben auf nochmals andere Bezugswerte, aus denen sich dann die wahren aktuellen Wasserstände ableiten lassen.

Das sollte jeder beachten, der etwa in einem flachen Schärenrevier von einem Land ins andere wechselt. Oder der unter einer Brücke hindurchsegeln möchte, deren lichte Höhe nicht viel größer ist als der eigene Mast in den Himmel ragt.

Skipperausbilder Leon Schulz hat sich des Problems angenommen und macht auf eine Vielzahl Faktoren aufmerksam, die es bei der Berechnung der wahren Wassertiefe zu berücksichtigen gilt. Seine Anleitung ist jetzt nachzulesen in der neuen YACHT (Heft 25/2019, ab sofort im Zeitschriftenhandel und als Digitalausgabe erhältlich).

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