Kompakte Trailerboote liegen noch immer voll im Trend – die schiere Anzahl neuer Modelle aus diesem Segment beweist das. Viele der kleinen Spaßmaschinen haben ganz nebenbei einen weiteren Vorteil: Aufgrund von Größe und Gewicht sind sie trailerbar und können in wenigen Autostunden in ein neues Revier überführt werden. Wäre da nicht die Angst vor der rutschigen Slipbahn und der Aufwand vor dem Zuwasserlassen. Dabei nehmen Slippen und Aufriggen gar nicht viel Zeit in Anspruch – erst recht, wenn man Routine hat. Vielmehr ist das Slippen vergleichbar mit einem Anlegemanöver in der eigenen Box: Irgendwann sitzt jeder Handgriff im Schlaf, und niemand denkt noch groß über die Abläufe nach.
Wir zeigen in mehreren Anleitungen, wie Sie auf der Rampe richtig ruhig bleiben können. Denn offenbar treibt schon der Gedanke ans Slippen vielen Eignern die Schweißperlen auf die Stirn. Mit diesen Anleitungen machen Sie aus Ihrem Trailer mehr als nur einen günstigen Stellplatz im Garten.
Doch was ist zu tun, wenn weitere Besonderheiten das Slippen erschweren? Wenn sich die gewohnten Abläufe an einer fremden Rampe nicht anwenden lassen? Wie Sie bei besonders steilen Slipbahnen reagieren können.
Eine weitere Besonderheit ist das Slippen in fließenden Gewässern. Hier sind die Slipbahnen aufgrund wechselnder Wasserstände meist noch glitschiger. Gleichzeitig ist es durch den Querstrom umso schwieriger, das Boot koordiniert ins Wasser zu lassen und punktgenau an den Trailer anzudocken.