SeemannschaftAnkern ohne Stress

Hauke Schmidt

 · 16.05.2022

Seemannschaft: Ankern ohne StressFoto: YACHT/A. Fritsch

Die Nacht am eigenen Anker ist ein unvergleichliches Erlebnis – aber nur wenn Skipper und Crew dem Geschirr vertrauen. Was bei der richtigen Ankerplatzwahl, dem Manöver und der Ausrüstung zu beachten ist, damit der Törnausklang entspannt gelingt

Wer sich aus der Flotte der Hafenpendler löst, kann viel Neues entdecken. Der Weg führt dabei nicht selten über den Herdentrieb, eine vor der Küste ankernde Yacht zieht anscheinend andere Segler an. Häufig fällt die Entscheidung dabei spontan: „Schau mal, die liegen da aber schön. Das könnten wir doch auch mal machen.“

Dabei ist Ankern mehr als eine kostenlose Übernachtungsmöglichkeit außerhalb von überfüllten Marinas. Das Manöver sorgt auch bei der Törnplanung für Alternativen, schließlich ist nicht immer ein Hafen in der Nähe, wenn Crew oder Yacht eine Verschnaufpause brauchen. Damit die Nacht am eigenen Eisen eine positive Erfahrung bleibt, ist, wie bei den allermeisten seemännischen Fertigkeiten, Übung nötig.

Der Film aus unserem letzten Test zeigt, welcher Anker gut funktioniert und welcher eher ungeeignet ist

Was man bei der Wahl des Ankerplatzes, der Vorbereitung des Manövers und beim Manöver selbst beachten sollte und worauf es beim Ankergeschirr ankommt, erklären wir in der aktuellen YACHT 11/2022

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