ManöverAnlegen unter Segeln

Alexander Worms

 · 18.07.2010

Manöver: Anlegen unter SegelnFoto: Michael Amme

Sicher in den Hafen, auch wenn die Maschine streikt – so geht es einfach und ohne Risiko

Der Diesel kann aus vielen Gründen ausfallen. Es muss sich dabei gar nicht um einen kapitalen Motorschaden handeln – ein gerissener Schaltzug, ein verstopfter Filter, schon ist es nötig, unter Segeln den Hafen anzulaufen

Viele Skipper bekommen aber schon bei diesem Gedanken Beklemmungen: enge Boxengassen, teure Yachten als potenzielle Kollisionsgegner und womöglich eine Legerwallsituation. Was unter normalen Umständen bei vielen den Puls hochtreibt, wird mit dem Wind als einzigem Antrieb schnell zum Stress.

Das muss nicht sein. Wer vorher übt, geht auch unter Fock oder Groß gelassen in den Hafen. Dabei ist es nicht einmal erforderlich, tatsächlich in der Marina zu üben: Einige Fender oder das Dingi an einem Anker dienen als hervorragender Sparringspartner auf freiem Wasser, um Abstände einzuschätzen und ein Gefühl für das eigene Gefährt zu entwickeln.

Das gilt im Übrigen nicht nur für Eigner; auch der Charterskipper sollte dieses Manöver einmal trainieren, zumal die Crew üblicherweise ohnehin nicht so eingespielt ist wie an Bord der eigenen Yacht. Welche Möglichkeiten und Tricks zum sicheren Ankommen es gibt, erfahren Sie anhand von ausführlichen Beschreibungen und anschaulichen Illustrationen in der neuen YACHT.

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