Das VHF-Funkgerät ist an Bord wie ein Feuerlöscher – beruhigend, solange keiner es braucht und die Frage „Wie funktioniert das eigentlich?“ möglichst nie akut wird. Doch spätestens im Ernstfall sollte jeder wissen, was es mit Begriffen wie Mayday, Pan-Pan, Securité und dem roten Knopf auf sich hat.
Unser Host spricht offen aus, was viele kennen: Auch erfahrene Skipper scheuen den Griff zum Funkgerät. Sven M. Rutter erklärt die Hemmschwelle oft mit übertriebener Funkdisziplin, die bei der Ausbildung vermittelt wird und der Angst, Fehler zu machen. Unser Experte macht deutlich, wie wichtig es ist, die Kommunikationsmöglichkeiten gerade in unklaren Situationen zu nutzen.
Im modernen Bordalltag bleibt der Seefunk laut Sven M. Rutter weiterhin essenziell – nicht nur für Notfälle, sondern vor allem für die Kommunikation bei Unsicherheiten und zur Vermeidung brenzliger Situationen. Er berichtet von persönlichen Erfahrungen, bei denen der schnelle Griff zum Funkgerät mit anderen Schiffen riskante Situationen entschärfen konnte.
Das richtige Absetzen eines Funkspruchs ist keine Kunst, sondern situationsbedingt: Bei Routinegesprächen genügt meist ein einfacher Anruf, während auf Kanal 16 internationale Standards gelten. Sven M. Rutter rät, Funksprüche nach Möglichkeit vorher zu notieren, um sich nicht zu verhaspeln. Unser Experte gibt weitere Tipps und klärt vor allem über Irrtümer auf.
Das Funkzeugnis ist, so Sven M. Rutter, verpflichtend, sobald eine Seefunkanlage an Bord ist und das unabhängig davon, ob man sie tatsächlich nutzt. Im Notfall darf jedoch jeder funken. Jedem könne mal ein Fehler passieren, falls das passiert, hat unser Experte ebenfalls eine Lösung. Hinzukommen weitere Tipps für Notfälle auf See und welche Rettungsmöglichkeiten zusätzlich zur Verfügung stehen.
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Redakteurin Wassersport Digital-Redaktion