Innerhalb nur weniger Jahre ist die noch junge Nation, kleiner als Schleswig-Holstein, geradezu explodiert. Neue Marinas, gigantische Projekte, sind entstanden. Neue Flugverbindungen ermöglichen eine einfache Einreise und kürzeste Wege zu den schönsten Spots des Landes. Für Segler wurde so ein ehemals weißer Fleck auf der Seekarte zu einem lohnenden Urlaubsziel. Insbesondere, da Montenegro eine Küste zu bieten hat, wie sie sonst nirgends an den Ufern des Mittelmeers zu finden ist.
Die nur etwa 50 Seemeilen lange äußere Küste zur Adria ist untypisch für die Ostseite des Meeresarms. Anders als im nördlich gelegenen Kroatien sind keine Inseln vorgelagert, die Schutz böten. Zudem gibt es wenige Buchten zum sicheren Liegen über Nacht. Im Gegenteil, die offene Adria schickt bei auflandigen Winden viel Schwell an die imposante, schroffe Felsenküste. Das Dinarische Gebirge erhebt sich hier bis zu 1500 Meter aus dem Meer.
Dennoch lohnt sich eine Erkundung dieses Küstenabschnitts, ein paar Spots haben durchaus das Potenzial für bleibende Erinnerungen. Das Besondere an Montenegro jedoch ist der tiefe Einschnitt im Norden: Die Bucht von Kotor, benannt nach der historischen Stadt an ihrem tiefsten Punkt, ist eher ein Binnenrevier, einem norwegischen Fjord ähnlich. Die ringsum steil aufragenden, je nach Sonnenstand im Schatten liegenden Berghänge mit den dunklen Pinienwäldern gaben dem Land seinen Namen: Monte negro – schwarze Berge.
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Chefredakteur Digital