Manchmal sind es einmalige Ereignisse, die alten Orten neues Leben einhauchen. So war es in Barcelona. Der Bezirk rund um den alten Hafen, den Port Vell, hatte lange als verlassene Brache vergangener Wirtschaftszeiten dahingedämmert.
Dann gewann die katalanische Hauptstadt den Zuschlag für die Olympischen Sommerspiele 1992. Auf einmal war alles Aufbruch und Erneuerung. Die Wirkungsstätte Gaudís und Picassos machte sich bereit für den Besuch der Welt, Historischem wurde zu neuem Glanz verholfen, Modernes ergänzend geschaffen.
In Verlängerung des Boulevards La Rambla, der das Quartier der Altstadt wie eine pulsierende Ader durchzieht, entstand auf dem verfallenen Gelände des Port Vell eine neue Marina gleichen Namens. Neben Sportbooten aller Art finden auch die ganz Großen bis 190 Meter Länge einen Liegeplatz als Ausgangspunkt für den Landgang.
Der beginnt so richtig am Wahrzeichen des Hafens, bei La Aduana de Barcelona, dem repräsentativen Zollgebäude von 1802. Von hier aus geht es an der Kolumbus-Statue vorbei auf die Rambla und weiter, hinein ins Viertel Barri Gòtic, zur gotischen Kathedrale, zum Picasso-Museum – oder zu einer weiteren Sehenswürdigkeit der verjüngten Metropole.

Ressortleiter Reise