NachtfahrtTörn in die Dunkelheit

Andreas Fritsch

 · 26.04.2010

Nachtfahrt: Törn in die DunkelheitFoto: A. Fritsch/YACHT

Die Nachtschicht unter Segeln gehört zu den emotionalsten Momenten im Leben eines Skippers. Crews berichten von ihren Erlebnissen

Wer im Bekanntenkreis nach Nachtfahrt-Erfahrungen fragt, bekommt meist schwärmerische Monologe zu hören. Vom klaren Sternenhimmel ist dann die Rede, dem fantastischen Sonnenunter- und -aufgang, von lauen Nächten mit Musik und guten Gesprächen im Cockpit.

Gerade für junge Skipper ist die erste Nachtfahrt ein Meilenstein: Zum ersten Mal einen Wachplan erstellen, die Navigation vorbereiten, das Schiff technisch checken. Vielleicht ist dies einer der Gründe, warum viele Charterfirmen berichten, dass die Zahl der Crews die auch nachts unterwegs seien, eher sinke. Die Furcht vorm Fehler in der Dunkelheit scheint zuzunehmen.

Doch um es ganz klar zu sagen: Wer ein paar oder gar nur eine Nacht durchfahren will, kann eigentlich nur auf die Nase fallen, wenn die Planung schlecht war. Wenn der Wetterbericht nicht aktuell war oder erst bei der Ansteuerung des Hafens klar wird, dass er ungeeignet für die nächtliche Anfahrt ist, wird's für den Skipper peinlich.

Aus diesem Grund haben wir die wichtigsten Punkte der Vorbereitung zusammengestellt: Was technisch an Bord zu überprüfen und vorzubereiten ist, was für die Navigation wichtig ist, welche Wachsysteme wann für welche Crews Sinn machen und vieles mehr.
Außerdem erzählen erfahrene Skipper von ihren schönsten, ungewöhnlichsten oder auch haarsträubendsten Erlebnissen beim Segeln in der Nacht. Sie geben aber auch wichtige Tipps, wie daraus gelernt wurde. Jetzt in der neuen YACHT, Nr. 10.

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