Wer die Randmeren entlangfährt, muss sich unbedingt ans Fahrwasser halten. neben der betonnten Rinne stehen meist nicht mal 50 Zentimeter Wassertiefe zur Verfügung. In Harderwijk selbst aber haben die neu angelegten Passantenhäfen südlich des Dolphinariums genügend Tiefgang.
Die Stadt selbst begrüßt einen dann mit einer imposanten Stadtmauer samt Tor. Durch das gelangt man auf den Vischmarkt. Ein Platz, auf dem es zwar sicher leckeren Fisch in einem der vielen Restaurants zu essen gibt, wo aber schon lange keiner mehr gehandelt wird.
Stichwort Kulinarik: Das geht in Harderwijk ausserordentlich gut. Im Abstand von wenigen Metern an besagtem Vischmarkt findet man drei Michelin Sterne und eine weitere Erwähnung in dieser “Bibel” des Genusses: t´Nonnetje, Basiliek und Ratatouille warten auf Gäste, die reserviert haben und das nötige Kleingeld mitbringen.
Bei schlechtem Wetter hilft das Dolphinarium. Hier können die Tiere beobachtet werden. Ob man das tun will, bleibt Geschmacksache, die Macher aber geben an, dass Artenschutz ganz oben steht auf der Prioritätenliste.
Nautisch ist auch Harderwijk keine Herausforderung: Es ist über die Randmeren erreichbar, von Amsterdam aus bis 12,50 Meter Durchfahrthöhe, von Osten her ist die Länge des Mastes egal.
Diverse Häfen an der Wasserseite, teils tagsüber für Tagesbootstouristen reserviert und erst ab 20 Uhr für Übernachtungsgäste gedacht. WCs, Duschen, Wasser und Strom vorhanden aber teuer. Bezahlbar über die aanuit-App. Reservieren nicht möglich, Tel. Hafenmeister: +31 341 411 418, harderwijk.nl/ over-de-gemeente/toerisme-en-cultuur/havens-en-ligplaatsen