Christian Tiedt
· 11.02.2026
Text: Jörg Müller-Dünow
Auch die Niederlande verfügen mit der Königlichen Rettungsgesellschaft (KNRM) über einen freiwilligen Dienst zur Hilfe in Notsituationen auf See, mit einem dichten Netz an Stationen und einer umfangreichen Flotte an Spezialfahrzeugen – sehr ähnlich der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Wie die KNRM für den Einsatz aufgestellt ist und arbeitet, lesen Sie hier.
Der wichtigster Unterschied zur Seenotrettung in Deutschland: In den Niederlanden läuft im Ernstfall alles über die Nederlandse Kustwacht. Der stets kostenlose Rettungsdienst wird von dort aus alarmiert und koordiniert.
Die kostenlose „KNRM Helpt“-App fürs Handy übermittelt im Ernstfall sowohl Seenotrufe als auch Anfragen zur technischen Hilfeleistung. Skipper, die häufig in den Niederlanden unterwegs sind, können die App mit ihren persönlichen Daten und Informationen zum Schiff konfigurieren oder ein GPS-Tracking einrichten.

Ressortleiter Reise
Christian Tiedt wurde in Hamburg geboren, blieb lange aber ohne direkten Zugang zum Wassersport. Nach der Berufsausbildung bot das Studium dann endlich die Gelegenheit, auf dem Wasser aktiv zu werden – und die entsprechenden Führerscheine zu machen. Zuerst beim Fahrtensegeln und dann, mit dem Einstieg bei BOOTE im Jahr 2004, auch mit Motorbooten aller Art. Christian konnte inzwischen fast ganz Europa (und einige weiter entfernte Destinationen) auf eigenem Kiel kennenlernen und teilt seine Erlebnisse und Erfahrungen für die YACHT und BOOTE am liebsten in Törnreportagen.