Revierreportage Insel VisKroatiens Hochseeinsel

Andreas Fritsch

 · 06.01.2009

Revierreportage Insel Vis: Kroatiens HochseeinselFoto: B. Müller
Ansteuern in die Badebucht
Sie ist das am weitesten vom Festland entfernt liegende Eiland der kroatischen Küste. Doch der Weg dorthin lohnt.

Besonders Chartercrews, die nur eine Woche unterwegs sind, streichen die rund 35 Meilen "offshore" liegende Insel von ihrem Törnprogramm: Zu lang scheint der Weg dorthin, besonders wenn die Adria mal wieder mit Segelwind geizt.

Dabei ist Vis ein Kleinod der Küste. Lange Zeit militärisches Speergebiet, blieb sie vom Andrang des Massentourismus bis in die frühen neunziger Jahre verschont. Als die Militärs dann abzogen, setzte ein eher sanfter Tourismus ein, der viel vom ursprünglichen Charme der Insel bewahrte.

  Die Bucht von StinivaFoto: B. Müller Die Bucht von Stiniva

Und so ist Vis ein kleines, aber feines Törnziel geworden beziehungsweise geblieben, das viel mehr Abwechslung bietet, als viele Segler beim Blick auf die Karte ahnen. Auf der Insel liegen wunderschöne alte Städte, wie die gleichnamige Inselhauptstadt Vis oder Komiza; sie hat tolle einsame Ankerbuchten mit netten Konobas — und dazu noch ein paar Asse im Ärmel. Wie einer der spektakulärsten Ankerplätze der kroatischen Küste vor der Bucht Stiniva oder die Blaue Grotte von Bisevo.

In einem ausführlichen Insel-Porträt stellen wir Vis vor, sagen, welche Buchten die schönsten sind, welche Konobas man besuchen sollte, wo die besten Liegeplätze sind. Jetzt in der neuen YACHT Nr. 2/09.

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  Hafen von KomizaFoto: B. Müller Hafen von Komiza
Andreas Fritsch

Andreas Fritsch

Freier Autor

Andreas Fritsch segelte seit Kindesbeinen an, erst mit der Jolle, später mit eigenen Kielschiffen auf der Elbe und der Ostsee. Ab 1997 arbeitete er für die YACHT, ab 2001 schwerpunktmäßig im Bereich Reise und Charter. Er war in fast allen Revieren weltweit unterwegs und gilt als Charter-Experte. Er hat zwei Revierführer für das Mittelmeer geschrieben. Seit einigen Jahren segelt er mit einem GFK-Klassiker vom Typ Grinde auf der Ostsee und arbeitet aktuell als Freier Autor für YACHT und BOOTE.

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