ReiseKroatien in Zeiten von Corona

Pascal Schürmann

 · 29.08.2020

Reise: Kroatien in Zeiten von CoronaFoto: YACHT/A. Fritsch

Wo sonst Gedränge herrscht, ist im Sommer 2020 reichlich Platz. Törnreportage aus einem Revier, in dem in diesem Sommer vieles anders ist. Jetzt im PDF-Download

Ob Yachteigner oder Charterer, die Adria, namentlich die Küste Kroatiens samt ihren vorgelagerten Inseln, ist seit vielen Jahren unangefochten das Lieblingsrevier der meisten deutschen und österreichischen Mittelmeersegler. Entsprechend voll waren Häfen und Buchten regelmäßig, insbesondere in der Hochsaison von Mitte Juni bis Ende August. Dieses Jahr hingegen ist von Trubel keine Spur.

Die Corona-Pandemie hat das Land zwar nicht derart stark getroffen wie viele andere Staaten – nicht zuletzt dank schneller und rigoroser Maßnahmen der kroatischen Regierung; Menschen und Wirtschaft leiden aber auch an der Adria unter den Folgen der Restriktionen. Unter anderem kam der Tourismus und mit ihm der Segelsport zunächst gänzlich zum Erliegen.

Als Kroatien schließlich seine Grenzen wieder öffnete, präsentierte sich das Revier den wenigen, die sich dorthin aufmachten, von einer längst vergessenen Seite: ruhig, entspannt, ursprünglich. Vid Slapnicar, der seit 30 Jahren die Küsten Sloweniens und Kroatiens besegelt, ging für uns auf Törn. Er sagt, er habe seine Heimat wiederentdeckt, fast so, wie er sie noch aus seiner Kindheit kennt – als der Massentourismus heutiger Tage das Land noch nicht erreicht hatte.

Slapnicars durch und durch ungewöhnlicher Törnreport ist jetzt nachzulesen in der YACHT (Heft 17/2020, hier als Print- und Digitalausgabe bestellbar). Oder Sie laden sich den Artikel direkt über den LInk unten herunter.

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