Zwei grundverschiedene Segelboote, die beide auf ihre Weise Maßstäbe setzen: Die Kraken 58 ist eine Langfahrtyacht aus GFK, die so robust gebaut wurde wie eine Exploreryacht aus Aluminium. Der Test zeigt, wie sich die zahlreichen Sicherheits-Features auf das Segelverhalten auswirken. Parallel dazu hat die Redaktion den Happy Cat Star Carbon von Grabner unter die Lupe genommen. Der aufblasbare Katamaran hat bereits als Standardmodell zahlreiche Fans gewonnen. Nun gibt es eine neue Version mit Carbon-Ausstattung, die sportliche Segler begeistern soll. Die Tester verraten, wie gut das gelingt und welche Unterschiede zum Basismodell spürbar sind.
Beide Tests liefern detaillierte Einblicke in Konstruktion, Handling und Segeleigenschaften unter verschiedenen Bedingungen. Die Kraken 58 richtet sich an Crews, die Wert auf maximale Sicherheit bei Langfahrten legen, während der Happy Cat Star Carbon eine leichte, transportable Alternative für sportliche Segler darstellt.
Das Bootsporträt widmet sich der „Arningali", einem außergewöhnlichen Segelschiff mit einem Gewicht von 14 Tonnen. Ein Gutteil dieses beachtlichen Gewichts geht auf das Konto der Innenausstattung, die wahrlich Seltenheitswert hat. Die Konstruktion und Ausstattung der „Arningali" unterscheiden sich deutlich von modernen Serienbooten. Das Porträt zeigt, welche Philosophie hinter dem Bau stand und gibt Einblick in die Geschichte des Schiffs.
Der Reisebericht führt diesmal nach St. Martin in die Karibik, eine kleine Antilleninsel mit besonderem Status. Hier grenzen die Niederlande und Frankreich direkt aneinander. Segler profitieren vom Besten aus zwei Welten, wie der Bericht zeigt. Die Insel steht für kreolisch-europäisches Flair und große Segelträume.
Der Report „Fit an Bord" befasst sich mit einer Frage, die viele Segler beschäftigt: Wie geht man mit körperlichen Einschränkungen um, die mit dem Alter häufig zunehmen? Mehrere Skipper erzählen von ihren Erfahrungen und Lösungen, wie man sich das Leben an Bord deutlich einfacher machen kann. Dazu gehören technische Hilfsmittel, angepasste Bootsausrüstung oder auch eine veränderte Törnplanung. Der Report gibt konkrete Anregungen, wie man das Boot altersgerecht umrüsten kann. Außerdem werden Übungen vorgestellt, die helfen, die Fitness zu erhalten.
Die Ausgabe 7/2026 enthält zahlreiche weitere Berichte und Ratgeber. Im Panorama-Teil gibt es einen Horizont mit spektakulärer Ansicht des Scow-Designs „Palanad 4". Die Aktuell-Rubrik berichtet über einen Prozess gegen Segler am Steinhuder Meer, Segeldrohnen, Ölverschmutzung auf der Nordsee und Leuchttürme. Der Havarie-Report dokumentiert den Untergang einer Yacht vor Gran Canaria. Kai Linnenbrügger schildert die Havarie und die Rettung seiner Crew.
Bei den neuen Booten stellt die Redaktion einen Carbon-Retroklassiker von Knierim vor sowie die Modellpflege für die Arcona 465. Die Sport-Rubrik präsentiert die Höhepunkte vom SailGP in Sydney. Ein Abenteuer-Bericht folgt den Spuren des Marinefliegers und Feuerland-Pioniers Gunther Plüschow. 1927 segelte Plüschow von Europa nach Feuerland und erkundete die Kanäle Patagoniens. Osvaldo Torres folgt derzeit seinem Kurs in der Kap-Hoorn-Region.
Kirsten Neuschäfer hat die Herzen der internationalen Yachtszene erobert. Die Seglerin hat nun ein Buch über ihre Erlebnisse beim Golden Globe Race geschrieben. Die YACHT veröffentlicht Auszüge aus dem Buch über ihre analoge Weltumsegelung.
Der Funken-Ratgeber erklärt, was man für die Binnen- und Seefunklizenz benötigt und wie sich Routine beim Sprechverkehr einstellt. Ein weiterer Bericht befasst sich mit Langfahrt-Träumen. Vom Wunsch zur Wirklichkeit ist es oft ein langer Weg. Ein junges Paar berichtet, wie es den Ausstieg geschafft hat und die Leinen loswarf. Im Kielwasser-Interview erklärt der Künstler Erwin Wurm, warum er Boote verformt.
YACHT 7/2026 liegt ab sofort am Kiosk und im Zeitschriftenhandel, außerdem steht sie in Kürze in der Delius Klasing App zum Download bereit. Oder Sie bestellen sie ganz einfach hier direkt...

Textchef YACHT