ReiseGriechenland: Kykladen im Herbst

Andreas Fritsch

 · 25.02.2019

Reise: Griechenland: Kykladen im HerbstFoto: A.Fritsch
Griechenland: Kykladen im Herbst
Den Meltemi umgehen und in Vor- oder Nachsaison in die sonst windigen Kykladen – den Plan haben Crews, die im Oktober dort segeln. Der Bericht im PDF-Download

Von Juni bis Ende August dominiert der heiße, trockene Sommerwind das Revier der Kykladen südlich von Athen. Verlässlich weht er aus nördlichen Richtungen, erreicht nicht selten 5, 6 Beaufort im Mittel, aber auch leicht einmal mehrere Tage oder eine Woche 8, 9 Windstärken. Dazu kommen Fallwinde und Düseneffekte an den Küsten so mancher Insel. Wer mit der Familie oder Mitseglern unterwegs ist, die den dann hohen, langen Seegang nicht vertragen, sieht sich womöglich einer harten Belastungsprobe ausgesetzt.

  Ankerplatz vor SifnosFoto: A.Fritsch Ankerplatz vor Sifnos

Aber die Kykladen gehören nun einmal zu den schönsten Inselrevieren Europas, und viele Crews träumen davon, dort zu segeln. Bleibt als Ausweg die Vor- oder Nachsaison. Besonders der späte September und Anfang Oktober sind beliebt. Wenn es in Deutschland schon empfindlich kühl wird, hat das Wasser in der Ägäis noch 22 Grad, das Wetter erlaubt oft noch, in Shorts und T-Shirt zu segeln. Viele Tavernen und Bars sind noch offen, bevor sich die Kykladen ab Mitte Oktober langsam in den Winterschlaf verabschieden.

yacht/M4404705Foto: A.Fritsch  Lauschige Abende in der Taverne hoch über der BuchtFoto: A.Fritsch Lauschige Abende in der Taverne hoch über der Bucht

Wir wollten wissen, von welcher Seite sich das Revier in dieser Zeit zeigt und machten den Nachsaison-Test mit einem zwölftägigen Törn – mitten hinein in den Medicane "Zorbas", der im September das Revier kräftig durcheinanderwirbelte. Apokalyptisches Wetter zum Törnstart. War das Ganze also eine Schnapsidee?

Die Geschichte zum Törn durch die Kykladen lesen Sie in der YACHT Nr. 4/2019, erhältlich im DK-Shop, oder Sie laden sich den Artikel direkt über den Link unten herunter.

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Andreas Fritsch

Andreas Fritsch

Freier Autor

Andreas Fritsch segelte seit Kindesbeinen an, erst mit der Jolle, später mit eigenen Kielschiffen auf der Elbe und der Ostsee. Ab 1997 arbeitete er für die YACHT, ab 2001 schwerpunktmäßig im Bereich Reise und Charter. Er war in fast allen Revieren weltweit unterwegs und gilt als Charter-Experte. Er hat zwei Revierführer für das Mittelmeer geschrieben. Seit einigen Jahren segelt er mit einem GFK-Klassiker vom Typ Grinde auf der Ostsee und arbeitet aktuell als Freier Autor für YACHT und BOOTE.

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