GriechenlandKanal von Korinth gesperrt nach Erdrutsch

Andreas Fritsch

 · 08.03.2018

Griechenland: Kanal von Korinth gesperrt nach ErdrutschFoto: privat
Kanal von Korinth gesperrt nach Erdrutsch
Nach massiven Regenfällen brach ein großes Stück der steilen Seitenwand ab. Für Eigner bedeutet das einen großen Umweg um den Peloponnes

Der extrem schmale und spektakulär von senkrechten Felswänden eingefasste Kanal an der Nordseite der Peloponnes-Halbinsel erspart Eignern, die vom Ionischen Meer in die Ägäis wollen, den Weg ums Kap Maleas. Das ist gerade im Frühjahr und Herbst für seine heftigen Stürme berüchtigt. Zudem wird die Strecke vom Ionischen Meer bis nach Athen rund 160 Seemeilen kürzer, wenn man die etwa 6,5 Kilometer lange Kanalstrecke nimmt.

Die Passage ist spektakulär und sehr beliebt, da der Kanal tief in den Fels getrieben wurde und nachts sehr schön beleuchtet wird. Ein Drohnenvideo von den Bauarbeiten zeigt den Umfang des Erdrutsch.

Nun ist er erst einmal komplett gesperrt, bis die Baggerarbeiten, die schon begonnen haben, fertiggestellt sind. Auf der Webseite des Kanals können sich Crews informieren, ob die Sperrung noch besteht.

Artikel teilen:
Andreas Fritsch

Andreas Fritsch

Freier Autor

Andreas Fritsch segelte seit Kindesbeinen an, erst mit der Jolle, später mit eigenen Kielschiffen auf der Elbe und der Ostsee. Ab 1997 arbeitete er für die YACHT, ab 2001 schwerpunktmäßig im Bereich Reise und Charter. Er war in fast allen Revieren weltweit unterwegs und gilt als Charter-Experte. Er hat zwei Revierführer für das Mittelmeer geschrieben. Seit einigen Jahren segelt er mit einem GFK-Klassiker vom Typ Grinde auf der Ostsee und arbeitet aktuell als Freier Autor für YACHT und BOOTE.

Meistgelesen in der Rubrik Reisen