Wenn man sich die Côte d’Azur vor Augen führt, bilden ihre Seebäder eine glanzvolle Perlenkette. An großen Namen bleibt der Blick hängen, Saint-Tropez, Cannes, Nizza. Orte, deren mondäner Charme fast schon sprichwörtlich ist.
Bei Antibes ist die Strahlkraft jedoch nicht ganz so groß – obwohl es seinen berühmten Schwestern in keiner Weise nachsteht. Im Gegenteil: In seinen verwinkelten Altstadtgassen und weitläufigen Hotelanlagen, Boutiquen und Bars verliert man sich ebenso gut wie andernorts entlang der malerischen Küste.
Eine stolze Liste berühmter Gäste kann man ebenfalls vorweisen, von Napoleon (nach seiner Flucht von Elba) über Pablo Picasso und Gary Cooper bis hin zu Coco Chanel. Und dann ist da der Hafen: Port Vauban.
Im Hinblick auf die hier versammelte Gesamttonnage belegt die Marina einen absoluten Spitzenplatz – nicht nur an der Französischen Riviera, sondern im gesamten Mittelmeer. Dazu trägt nicht zuletzt der 1986 vom International Yacht Club d’Antibes eröffnete Camille Rayon Quay bei. Er wird auch „Billionaires’ Quay“ genannt und bietet standesgemäß Platz für 18 Superyachten bis zu 160 Meter Länge.
Gleichzeitig befindet sich der Hafen in einer Transformation, die seine Attraktivität als nautisches Ziel auch zukünftig sichern soll. Es ist nicht die erste Wandlung: Das Fort Carré hoch über dem Wasser deutet auf die frühere militärische Planung hin, umgesetzt vom Festungsbaumeister des Sonnenkönigs Ludwig XIV. höchstselbst, dem Seigneur de Vauban.

Ressortleiter Reise