ReiseFrankreichs unterschätzter Norden

Andreas Fritsch

 · 26.01.2021

Reise: Frankreichs unterschätzter NordenFoto: Andreas Lindlahr

Beim Stichwort Segeln in Frankreich denken viele an die Bretagne oder Korsika. Aber die Normandie liegt nur zwei Segeltage von Holland. Porträt im PDF-Download

Die Nordküste Frankreichs am Englischen Kanal ist als Urlaubsziel gerade in Corona-Zeiten durchaus attraktiv: Es sind nicht einmal 150 Seemeilen von IJmuiden bis zur "Ecke" bei Calais, dann beginnt eine zwar schroffe, aber schöne Küste. Viele steile Felsen, aber dazwischen liegen in Flussläufen oder Felsspalten wunderschöne Hafenorte: mal mit spektakulär schönen Altstädten wie Honfleur, mondänen Badeorten der Pariser wie Trouville oder urige Fischer-Städtchen wie Fécamp.

Blick über die Chausey Inseln
Foto: Andreas Lindlahr

Zugegeben, wer hier segelt, sollte etwas Erfahrung mit Gezeiten und Segeln im Strom mitbringen, aber mit etwas Willen und der richtigen Lektüre kann man das wunderbar im Winter vorbereiten. Ein perfekter Sommertörn für deutsche Segler mit Liegeplatz in Holland, die mal ein neues Revier erkunden wollen.

Vor Ort ist es einerseits dann typisch französisch: sehr gutes Essen, besonders Seafood, die Region ist berühmt für Muscheln und Fisch, aber auch das erstaunlich vielseitige Nationalgetränk Cidre und Käse – die Landwirtschaft hier produziert auf höchstem Niveau. Und das zu viel günstigeren Preisen als im Süden oder der Bretagne. Die Normandie ist vergleichsweise ein günstiges Pflaster, das gilt auch für die sehr vielen Häfen.

Eine ausführliche Reisegeschichte über einen Kurs entlang der Küste gibt es in der YACHT, Ausgabe 2/2021. Das Heft ist im DK-Shop (klicken) erhältlich, oder Sie laden sich den Bericht direkt über den Link unten herunter.

Downloads:

Meistgelesene Artikel