Die beiden seit 2014 gesperrten Kammern der kleinen Schleuse am Ausgang des Nord-Ostsee-Kanals zur Kieler Förde sind durch tiefe Risse im Mauerwerk einsturzgefährdet. Daher hat sich der Bund nun für die große Lösung entschieden und die Planungen für einen Neubau genehmigt.
Die Bauarbeiten sollen bereits im Herbst beginnen, zunächst sollen beide Kammern der 1895 eingeweihten Schleuse mit Sand zugeschüttet werden. Ab 2018 können dann die Bauarbeiten für zwei neue Schleusenkammern an selber Stelle beginnen.
Auch in Brunsbüttel wird unterdessen gebaut: Hier entsteht eine fünfte Schleusenkammer, um dem stetig wachsenden Verkehrsaufkommen auf einer der am stärksten befahrenen Schifffahrtsstraßen der Welt gerecht zu werden.