Am kommenden Sonntag, dem 13.08.2026, öffnen bundesweit wieder mehr als 6.500 Denkmäler ihre Tore für interessierte für geschichtlich und technische interessierte Besucherinnen und Besucher. Beim tag des offenen Denkmals reicht die Spanne von historischen Bauwerken über ehemalige Industrieanlagen bis hin zu Fahrzeugen. Auch im maritimen Bereich gibt es erneut viel zu sehen. Einige der zahlreichen Höhepunkte im Norden finden Sie hier:
In Carolinensiel nehmen alle drei historischen Museumsgebäude rund um den Museumshafen von 18-24 Uhr an der Carolinensieler Museumsnacht teil (Deutsches Sielhafenmuseum, Groot Hus, Am Hafen Ost 8, Wittmund). Außerdem die Torfschiffswerft in Worpswede, auf der ab 1850 ein Jahrhundert lang Torfkähne gebaut wurden (Schlußdorfer Str. 22, Worpswede).
Segelnde Berufsschiffe von der Wende des 19. zum 20. Jahrhunderts gibt es in Buxtehude mit dem Frachtewer “Margareta” (1897, Liegeplatz: zwischen Westfleth 11 und Ostfleth 10, Buxtehude) und dem Heringslogger “AE7” in Emden (1908, Liegeplatz: Am Delft, Emden).
In Bremerhaven begrüßen zahlreiche Museumsschiffe zum Open Ship, zum Teil mit besonderem Programm. In Bremerhaven sind etwa das “Schulschiff Deutschland” (1927, Liegeplatz: Am Neuen Hafen), der Dampfeisbrecher “Wal” (1938, Liegeplatz an der Columbuskaje) und der Seitentrawler “Gera” der DDR-Hochseefischerei (1959, Liegeplatz: Fischkai, Am Schaufenster) dabei. Dazu kommen das Deutsche Schifffahrtsmuseum mit dem Feuerschiff “Elbe 3” (Hans-Scharoun-Platz 1).
In Bremen öffnet das Haus Seefahrt, Europas älteste Sozialstiftung von 1545 (Seefahrtstr. 25), ebenso seine Türen wie das Überseemuseum (Bahnhofsplatz 13), dessen Sammlung durch die weltumspannenden Handelsverbindungen Bremens ermöglicht wurde. Auf der Weser wartet der Seenotrettungs-Versuchskreuzer “Bremen” (1931, Liegeplatz: Museumshaven Vegesack / Zum Alten Speicher) auf Besucher. Sein Entwurf war wegweisend für die Entwicklung des Schiffstyps.
Flensburg präsentiert sein maritimes Erbe mit der Marineschule Mürwik (1910, Kelmstr. 14, Flensburg), den Silos und Speichern am Hafen Ost (Ballastkai 10a, Flensburg) und auf der Museumswerft (Schiffbrücke 44, Flensburg). Außerdem beim Open Ship auf dem schwimmenden Wahrzeichen der Stadt, dem Salondampfer “Alexandra” (1908, Liegeplatz: Schiffbrücke, Flensburg).
In Lübeck ist das Feuerschiff “Fehmarnbelt” dabei (Liegeplatz: An der Untertrave 25, Lübeck). Eine weitere außergewöhnliche Station befindet sich am Nord-Ostsee-Kanal, die Eisenbahnhochbrücke Rendsburg (1913, Fährstr., Osterrönfeld).
Auch auf und an der Elbe gibt es zahlreiche Teilnehmer am Tag des offenen Denkmals. Dazu gehören das Feuerschiff “Elbe 3”) (1888, Ponton Neumühlen in Neumühlen), das Unterfeuer des Leuchtfeuers Wittenbergen der Richtfeuerlinie Wittenbergen-Tinsdal (1900, Rissener Ufer), das Fischereikühl- und Transportschiff “Stubnitz” (1964, Kirchenpauerkai 29) und der Vermessungsdampfer “Schaarhörn” (1908, Liegeplatz: Bremer Kai im Hansahafen, Australiastr.).
Zahlreiche Museen schließen sich ebenfalls mit besonderem Programm an, etwa das Internationale Maritime Museum (Kaispeicher B, Koreastr. 1), das Deutsche Hafenmuseum (Schuppen 50a, Australiastr.) sowie das Speicherstadtmuseum (Am Sandtorkai 36).
In Mecklenburg-Vorpommern kommt man maritimer Geschichte in Rostock näher, zum einen im Fischereihafen mit den ehemaligen Fischhallen der Hochseefischerei der DDR (Alter Hafen Nord 216, Rostock), zum anderen auf dem Traditionsschiff MS „Dresden“, das das Schifffahrtsmuseum Rostock beherbergt (Schmarl-Dorf 40, Rostock). In Kühlungsborn ist das Ostsee-Grenzturm-Museum geöffnet, das das Grenzsystem der DDR zur Ostsee und Fluchtgeschichten dokumentiert (Strandpromenade 2a, Kühlungsborn)
Eine vollständige Übersicht über alle teilnehmenden Denkmäler und mögliche Voraussetzungen zum Besuch, wie in einigen Fällen Voranmeldung, finden Sie auf der offiziellen Internetseite zum Tag des offenen Denkmals.

Ressortleiter Reise
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