OstseeLeuchtturm Buk – im Notbetrieb mit neuer Kennung

Christian Tiedt

 · 24.01.2026

Ostsee: Leuchtturm Buk – im Notbetrieb mit neuer KennungFoto: dpa/pa
Der Leuchtturm Buk in Mecklenburg-Vorpommern.
Seit Anfang Januar war der Leuchtturm Buk an der Ostsee bei Kühlungsborn ausgefallen, jetzt muss er hat er bis zur vollständigen Reparatur eine neue Kennung erhalten.

Die Maßnahme ist ungewöhnlich: Der Leuchtturm Buk in Bastorf südwestlich von Kühlungsborn hat für die Dauer seiner Reparatur eine neue Kennung erhalten. Sie wurde vom zuständigen Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ostsee in einer entsprechenden Bekanntmachung für Seefahrer (BfS) veröffentlicht und besteht aus vier Blitzen (Fl.) mit einer Wiederkehr von 15 Sekunden: Blz. (4) 15s 0,7 + (2,3) + 0,7 + (2,3) + 0,7 + (2,3) + 0,7 + (5,3).

Die in den nautischen Publikationen eingetragene eigentliche Kennung umfasst dagegen aus vier Blinken (L.Fl.) mit einer Wiederkehr von 45 Sekunden: L.Fl.(4) 45s 2,1 +(6,9) + 2,1 + (6,9) + 2,1 + (6,9) + 2,1 + (15,9).

Notbetrieb bis mindestens Ende Mai 2026

Der Notbetrieb soll nach Angaben des WSA Ostsee so lange aufrecht erhalten werden, bis die Reparaturen abgeschlossen sind. Dafür sind mindestens 18 Wochen vorgesehen, also bis etwa Ende Mai 2026. Danach soll der Leuchtturm seine reguläre Kennung zurückerhalten.

Der 1878 in Betrieb genommene Leuchtturm Buk steht auf dem Bastorfer Signalberg, rund 2,2 Kilometer im Landesinneren zwischen Rerik und Kühlungsborn an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns. Obwohl der Feuerträger selbst nur kann 21 Meter hoch ist, liegt die Feuerhöhe bei immerhin 95,3 Metern, nach Travemünde der zweithöchste Wert entlang der deutschen Küsten.

Zuletzt mehrere Ausfälle von Leuchtfeuern

Im vergangenen Jahr hatte es bereits mehrere Ausfälle deutscher Leuchtfeuer gegeben, darunter auch bekannte Seezeichen wie den Leuchtturm Kalkgrund in der Flensburger Außenförde und den Leuchtturm Kiel in der Ansteuerung zur Kieler Förde.

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Christian Tiedt

Christian Tiedt

Ressortleiter Reise

Christian Tiedt wurde in Hamburg geboren, blieb lange aber ohne direkten Zugang zum Wassersport. Nach der Berufsausbildung bot das Studium dann endlich die Gelegenheit, auf dem Wasser aktiv zu werden – und die entsprechenden Führerscheine zu machen. Zuerst beim Fahrtensegeln und dann, mit dem Einstieg bei BOOTE im Jahr 2004, auch mit Motorbooten aller Art. Christian konnte inzwischen fast ganz Europa (und einige weiter entfernte Destinationen) auf eigenem Kiel kennenlernen und teilt seine Erlebnisse und Erfahrungen für die YACHT und BOOTE am liebsten in Törnreportagen.

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