OstseeErste Sportboothäfen schließen für das Winterhalbjahr

Christian Tiedt

 · 16.10.2026

Ostsee: Erste Sportboothäfen schließen für das WinterhalbjahrFoto: Andreas Fritsch
Leere Stege: Der Hafen Maasholm. Der große Bereich des Sportboothafens ist bereits geschlossen.
Achtung bei der Überführung - oder beim Törn in der Nachsaison: Viele Sportboothäfen an der deutschen Ostseeküste bereiten gerade die saisonale Schließung vor. Bei einem ist es bereits soweit.

Winterwetter mit Sturm - und gegebenenfalls Eis - kann ein Risiko für die Infrastruktur von Sportboothäfen sein, besonders bei Schwimmsteganlagen. Gleichzeitig lohnt die minimale Auslastung wirtschaftlich keinen durchgängigen Betrieb. Aus diesen Gründen schließen viele der Sportboothäfen entlang der deutschen Ostseeküste im Winterhalbjahr.

Den Anfang hat Maasholm bereits gemacht

Den Anfang hat nun der Hafen Maasholm an der Schleimündung gemacht. Bis zum 15. April 2027 bleibt der beliebte Anlaufpunkt mit 450 Liegeplätzen für Sportboote geschlossen. Das gab das für das Revier zuständige Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ostsee in einer aktuellen Bekanntmachung für Seefahrer (BfS) im Auftrag der Gemeinde bekannt.

Wendtorf ab Mitte November geschlossen

Ebenfalls geschlossen wird der Yachthafen Marina Wendtorf am Ostufer der Kieler Außenförde. Auch dafür wurde eine Bekanntmachung für Seefahrer im Namen des Betreibers. Hier wird die Sperrung am 15. November beginnen und bis zum 15. März 2027 dauern, das Festmachen an den Stegen ist nicht erlaubt in dieser Zeit.

Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass der Fischereihafen und die Ring-Werft ansteuerbar bleiben. Zeitlich befristet sind jedoch bei der Ansteuerung der Werft ebenfalls vorübergehende Sperrungen möglich. In diesem Bereich finden Bauarbeiten zum Setzen neuer Markierungen statt.

Artikel teilen:
Kommentare

Diskutieren Sie mit – fair, sachlich und respektvoll. Es gilt unsere Netiquette.

Christian Tiedt

Christian Tiedt

Ressortleiter Reise

Christian Tiedt wurde in Hamburg geboren, blieb lange aber ohne direkten Zugang zum Wassersport. Nach der Berufsausbildung bot das Studium dann endlich die Gelegenheit, auf dem Wasser aktiv zu werden – und die entsprechenden Führerscheine zu machen. Zuerst beim Fahrtensegeln und dann, mit dem Einstieg bei BOOTE im Jahr 2004, auch mit Motorbooten aller Art. Christian konnte inzwischen fast ganz Europa (und einige weiter entfernte Destinationen) auf eigenem Kiel kennenlernen und teilt seine Erlebnisse und Erfahrungen für die YACHT und BOOTE am liebsten in Törnreportagen.

Meistgelesen in der Rubrik Reisen