Rund 55 Seemeilen nordnordöstlich der Insel Borkum starten in Kürze die Bauarbeiten für den Offshore-Windpark “Nordlicht I”. Bei seiner geplanten Inbetriebnahme 2028 wird es sich um die größte Anlage ihrer Art in Deutschland handeln.
68 Turbinen sollen dann 980 Megawatt Leistung liefern. Gemeinsam mit dem im Anschluss entstehenden OWP “Nordlicht II” wird der Cluster noch einmal deutlich erweitert werden. In der endgültigen Ausbaustufe wird die Leistung dann bei 1610 Megawatt liegen.
Das Baugebiet wurde nun zur Sicherheitszone erklärt, die nur von Einsatz- und Baufahrzeugen befahren werden darf. Für den übrigen Schiffsverkehr ist sie gesperrt. Dazu wurde die bereits bestehende Sicherheitszone um den benachbarten Offshore-Windpark “He Dreiht” mit der Konverterplattform “BorWin epsilon” zu einem zusammenhängenden Gebiet erweitert.
Die Sicherheitszone erstreckt sich in einem Abstand von 500 Metern, gemessen von jedem Punkt des äußeren Randes der beiden OWPs und ihrer Konverterplattformen. Welche Windenergieanlagen die Eckpunkte darstellen, von denen aus die Ausdehnung der Sicherheitszone gemessen wird, finden sich unten, sowie in der entsprechenden aktuellen Bekanntmachung für Seefahrer (BfS) des zuständigen Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Nordsee.

Ressortleiter Reise