Flensburger FördeÄrger mit den Ochseninseln

Lasse Johannsen

 · 25.07.2016

Flensburger Förde: Ärger mit den OchseninselnFoto: Fritsch, Andreas

Dänemarks staatliche Naturbehörde Naturstyrelsen hat dem deutschen Inselwirt den Pachtvertrag gekündigt. Zukunft des Eilandes ungewiss

Die große Ochseninsel ist künftig unbewirtschaftet. Wie das "Flensburger Tageblatt" berichtet, muss der letzte Bewohner, übriggeblieben aus einem Konsortium von fünf deutschen Pächtern, die Insel nach Kündigung des Pachtvertrages verlassen.

Insel kann weiterhin von Seglern angelaufen und betreten werden

Die Insel, auf der einst eine Werft, ein Campingplatz und eine Gastwirtschaft betrieben wurden, bleibt weiterhin öffentlich zugänglich. Nach Aussagen des letzten Pächters aber werde bereits nächtens geplündert, was in den leerstehenden Gebäuden zu holen sei.

Die Fähre fährt schon lange nicht mehr

Nachdem die Fährlinie eingestellt wurde, konnte die im Pachtvertrag zugesicherte Erreichbarkeit nicht mehr gewährleistet werden. Ob in absehbarer Zeit ein Konzept zur Bewirtschaftung zur Umsetzung kommt, ist zur Stunde unklar.

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