Auf dem Elbe-Lübeck-Kanal macht sich der trockene und heiße Frühsommer bereits bemerkbar: Um die nutzbare Wassertiefe der Verbindung von Elbe und Ostsee sicherstellen zu können, muss an den Staustufen Wasser gespart werden.
Von der Maßnahme sind in erster Linie Sportboote betroffen. Sie müssen bei Einfahrt und Ausfahrt sowohl im Norden (Schleuse Büssau bei Kanalkilometer 3,4) wie auch im Süden (Schleuse Lauenburg, km 60,2) bis auf weiteres mit Wartezeiten von bis zu zwei Stunden rechnen. Den Schritt teilte das zuständige Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Elbe in einer entsprechenden Nachricht für die Binnenschifffahrt (BfS) mit.
Wassermangel kann bei Binnenwasserstraßen immer wieder auftreten, besonders in künstlichen Abschnitten die nur über eingeschränkte Wasserzuführung durch natürliche Fließgewässer für die Regulierung verfügen. Trockene und heiße Wetterperioden können diese Situation auslösen und verstärken.
Der Elbe-Lübeck-Kanal ist 61 Kilometer lang und verbindet die Elbe bei Lauenburg mit der Untertrave bei Lübeck und auf diesem Weg mit der Lübecker Bucht und der Ostsee. Insgesamt befinden sich in seinem Verlauf sieben mit Schleusen ausgestattete Staustufen. Im vergangenen Jahr feierte die Wasserstraße ihr 125-jähriges Bestehen.

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