Wettfahrten

Tod im Newport Bermuda Race: Segler geht über Bord und stirbt

Tatjana Pokorny

 · 20.06.2022

Tod im Newport Bermuda Race: Segler geht über Bord und stirbtFoto: Daniel Forster/PPL

Im Newport Bermuda Race ist ein Teilnehmer ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich rund 325 Seemeilen vor Bermuda

Im Langstreckenklassiker Newport Bermuda Race ist ein Teilnehmer ums Leben gekommen. Das gab die Regattaleitung in der Nacht zum Montag bekannt. Der Unfall hat sich am 19. Juni etwa 325 Seemeilen vor Bermuda ereignet. Colin Golder, Eigner der 42-Fuß-Yacht "Morgan of Marietta" aus New Jersey, stand zum Zeitpunkt des Unglücks selbst am Steuer. Die vorherrschenden Winde beschreiben die Organisatoren als "stark". In einer Presseerklärung, in der die Veranstalter den umgehend informierten Hinterbliebenen ihr Mitgefühl ausdrücken, heißt es, dass Golder am frühen Nachmittag des 19. Juni (Ortszeit) "über Bord ging und nicht überlebt hat".

  Das Newport-Bermuda-Rennen (ehemals Bermuda Race) wurde 1906 erstmals ausgetragenFoto: Newport Bermuda Race
Das Newport-Bermuda-Rennen (ehemals Bermuda Race) wurde 1906 erstmals ausgetragen

Die Crew der "Morgan of Marietta" habe ihren Steuermann nach "umfangreichem Einsatz" bergen und wieder an Bord nehmen können, doch "er hat nicht überlebt". Weitere Details zur Unfallursache und zum Hergang wurden zunächst nicht bekannt.

  Die neuen Rekordhalter der "Argo"Foto: Daniel Forster/PPL
Die neuen Rekordhalter der "Argo"

Einen neuen Rennrekord für das Newport Bermuda Race hat Jason Carrolls Crew auf der MOD 70 "Argo" mit 33 Stunden und 9 Sekunden über 647 Seemeilen aufgestellt. Der bekannte Kurs führt seine Teilnehmer von Newport (Rhode Island) nach Hamilton auf Bermuda. Das Rennen wird seit 1906 alle zwei Jahre Mitte Juni veranstaltet und zählt zu den bekannten und beliebten Langstreckenklassikern der Regattawelt. Die Premiere hatte 1906 die Yawl "Tamerlane" mit Skipper Frank Maier mit einer Zeit von 126 Stunden gewonnen.

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