Die neue „Hetairos”, eine von Reichel/Pugh Yacht Design und Dykstra & Partner konsturierte und von Baltic gebaute 66-Meter-Luxusyacht, hat gestern um 01:00 Uhr MEZ als erstes Schiff die Ziellinie der Transatlantic Superyacht Regatta bei Virgin Gorda gekreuzt. Mit einer Zeit von 8 Tagen, 10 Stunden und 58 Minuten (Schnitt: 15,12 Knoten) holte sich die letzten Sommer gewasserte Yacht den Sieg nach gesegelter Zeit. Auf Rang zwei lag die englische „Sojana” mit 400 Meilen Rückstand. Dahinter dann die italienische Wally 101 „Indio”.
Weiter draußen auf dem Atlantik kämpften manche noch mit den Nachwirkungen eines bösen Sturms. „Der Wind ließ vor einer Stunde nach”, beichtete Mark Fliegner, der Kapitän der „Indio”. „Es sind nur noch 23 bis 28 Knoten. Mit Sturmfock und drittem Reff waren wir ein bisschen unterpowert, aber als Sturmböen mit bis zu 46 Knoten durchzogen, hat’s genau gepasst. Die Durchschnittsgeschwindigkeit ist befriedigend, aber manchmal geht die Post auch ab, mit bis zu 24 Knoten.”
Das Pressekommuniqué teilte beflissen mit, dass die Siegerehrung dieser vom Yacht Club Costa Smeralda ausgerichteten Veranstaltung im neuen Clubhaus auf Virgin Gorda stattfinden werde, „mit Blick auf die eigens gebaute Superyachtmarina”.
Mehr auf der Seite der Maxi-Klassenvereinigung.