Superyacht Regatta„Hetairos” und dann lange nichts

Dieter Loibner

 · 29.11.2011

Superyacht Regatta: „Hetairos” und dann lange nichtsFoto: Baltic Yachts
„Hetairos": schön, neu und schnittig
Die neue Superyacht zeigte allen ihr hübsches Heck und holte sich die Linehonors bei der Transatlantic Maxi Yacht Cup & Superyacht Regatta

Die neue „Hetairos”, eine von Reichel/Pugh Yacht Design und Dykstra & Partner konsturierte und von Baltic gebaute 66-Meter-Luxusyacht, hat gestern um 01:00 Uhr MEZ als erstes Schiff die Ziellinie der Transatlantic Superyacht Regatta bei Virgin Gorda gekreuzt. Mit einer Zeit von 8 Tagen, 10 Stunden und 58 Minuten (Schnitt: 15,12 Knoten) holte sich die letzten Sommer gewasserte Yacht den Sieg nach gesegelter Zeit. Auf Rang zwei lag die englische „Sojana” mit 400 Meilen Rückstand. Dahinter dann die italienische Wally 101 „Indio”.

  Schlanke Spitze: Die neue „Hetairos" sieht schick aus und legt auch auf dem Wasser gut was vorFoto: Baltic Yachts Schlanke Spitze: Die neue „Hetairos" sieht schick aus und legt auch auf dem Wasser gut was vor

Weiter draußen auf dem Atlantik kämpften manche noch mit den Nachwirkungen eines bösen Sturms. „Der Wind ließ vor einer Stunde nach”, beichtete Mark Fliegner, der Kapitän der „Indio”. „Es sind nur noch 23 bis 28 Knoten. Mit Sturmfock und drittem Reff waren wir ein bisschen unterpowert, aber als Sturmböen mit bis zu 46 Knoten durchzogen, hat’s genau gepasst. Die Durchschnittsgeschwindigkeit ist befriedigend, aber manchmal geht die Post auch ab, mit bis zu 24 Knoten.”

  Schönheit seziert: Auch bei einer stürmischen Atlantiküberquerung fehlt es auf „Hetairos" nicht an KomfortFoto: Baltic Yachts Schönheit seziert: Auch bei einer stürmischen Atlantiküberquerung fehlt es auf „Hetairos" nicht an Komfort

Das Pressekommuniqué teilte beflissen mit, dass die Siegerehrung dieser vom Yacht Club Costa Smeralda ausgerichteten Veranstaltung im neuen Clubhaus auf Virgin Gorda stattfinden werde, „mit Blick auf die eigens gebaute Superyachtmarina”.

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