Rolex Swan CupHendrik Brandis holt vierten WM-Titel

Karolina Meyer-Schilf

 · 14.09.2014

Rolex Swan Cup: Hendrik Brandis holt vierten WM-TitelFoto: ROLEX/CARLO BORLENGHI

Der dreimalige Weltmeister hat mit seiner Swan 45 "Earlybird" nach einem knappen Duell zum vierten Mal vor Porto Cervo/Sardinien gewonnen

Die ganze Woche stand im Zeichen eines deutschen Kopf-an-Kopf-Rennens: Die "Earlybird" und Christian Plumps "Elena Nova" lagen gleichauf. Am Ende entschieden "Taktik, ein bisschen Glück und dass wir jeden Start gewonnen haben", so der glückliche und vom Champagner völlig durchnässte Skipper der "Earlybird". Hendrik Brandis war erst kurz zuvor für seinen Miteigner Christian Nagel eingesprungen, kennt sich aber an der Costa Smeralda bestens aus.

  Hendrik Brandis wurde zum vierten Mal WeltmeisterFoto: ROLEX/CARLO BORLENGHI
Hendrik Brandis wurde zum vierten Mal Weltmeister

Bei vorherrschenden leichten bis mittleren Winden blieb es in nahezu allen Klassen bis zuletzt spannend. Noch enger als bei den Deutschen war es aber nur bei den Maxis: Tom Brewers "Nikata" verwies "Berenice Bis" mit nur einem halben Punkt Unterschied auf Rang zwei.

Bei den Classics hat mit der 1968 gebauten Swan 36 "Finola" das älteste und kleinste Schiff gewonnen. "Das alte Mädchen", so Eigner Chris Frost, "ist ein großartiges Segelboot. Olin Stephens sagte, sie sei die beste Swan, die er je gezeichnet hat; sie ist wie ein Delphin".

  Die kleinste und älteste Swan gewinnt beim Rolex Swan Cup 2014: "Finola"Foto: ROLEX/CARLO BORLENGHI
Die kleinste und älteste Swan gewinnt beim Rolex Swan Cup 2014: "Finola"

Die einzige Skipperin in diesem Rennen war die Rumänin Natalia Braioliu mit ihrer Swan 42 OD "Natalia". Sie übernahm schnell die Führung und gewann das Rennen schließlich souverän mit ihrer seit vier Jahren perfekt eingespielten Crew.

  Natalia Braioliu war die einzige Skipperin beim Rolex Swan Cup 2014Foto: ROLEX/CARLO BORLENGHI
Natalia Braioliu war die einzige Skipperin beim Rolex Swan Cup 2014

Bei den Swan 60 setzte sich "Whope" unter Skipper Roberto Lauro gegen die französische "Arobas" mit Skipper Gerard Logel durch. Den Swan Grand Prix entschied der japanische Skipper Kazuhiko Sufuko mit internationaler Crew für die "Yasha".

Die Preisverleihung fand wie gewohnt im Yacht Club Costa Smeralda statt, wo die sechs Gewinner jeweils die begehrten Uhren und ihre Trophäen in Empfang nehmen konnten.

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