Neue RegattaEinhand, im Double oder mit Crew rund Dänemark

Lars Bolle

 · 20.04.2020

Neue Regatta: Einhand, im Double oder mit Crew rund DänemarkFoto: Vegvisir Race / Rasmus Strøyer

Das Round Denmark Race soll ab 2021 eine neue Herausforderung für Regattasegler bieten. Mit-Initiator ist Silverrudder-Mann Morten Brandt

Die Stadt der Segel, Aarhus, soll ab 2021 Austragungsort einer neuen Version des Round Denmark Race sein, das früher als Danmark Rundt Singlehand bekannt war. Die Planung hat ein Konsortium aus Sailing Aarhus, dem Aarhus International Sailing Center, der Scandinavian Single Hand Sailing Association und der Eventfirma Shorthand ECM von Morten Brandt übernommen. Die Teilnahme soll solo, doublehand und mit voller Besatzung möglich sein. Das Race startet und endet in Aarhus und kann in den sozialen Medien und per Tracking verfolgt werden.

"Wir hätten gern schon in diesem Jahr angefangen, aber leider hat die Coronakrise diesem Plan ein Ende gesetzt", sagt Morten Brandt.
Jon Koch Hansen von Sailing Aarhus ergänzt: "Mit dem bevorstehenden Fokus auf die neue olympische Klasse – Offshore Mixed Doublehand – und dem Besuch von The Ocean Race in Aarhus im Jahr 2022 ist es absolut sinnvoll, in diese Richtung zu schauen."
  Die beiden Routen sollen alternierend alle zwei Jahre gesegelt werden. Der Inshore-Kurs führt über rund 650 Seemeilen (gelb), der Offshore-Kurs über rund 890 Seemeilen (rot)Foto: Brandt
Die beiden Routen sollen alternierend alle zwei Jahre gesegelt werden. Der Inshore-Kurs führt über rund 650 Seemeilen (gelb), der Offshore-Kurs über rund 890 Seemeilen (rot)

Die erste Ausgabe des Round Denmark Race wird über den Inshore-Kurs von rund 650 Seemeilen (gelbe Linie) führen. Jedes Jahr wechselt dann der Kurs von Inshore zu Offshore (rote Linie). Zweihand- und Vollbesatzungen segeln die Route nonstop, während die Einhandsegler die Reise mit selbst gewählten Stopps zum Ankern, an Bojen oder im Hafen unternehmen. Es sind Ruhezeiten und Stopps erforderlich, die entsprechend einer Berechnung gesteuert und vom Rennbüro gesteuert werden. Die Klassifizierung wird durch die LOA des Bootes definiert – eine Klasseneinteilung, die Morten Brandt 2012 bei der Silverrudder Challenge eingeführt hat. Es gibt keine Berechnung, der Erste im Ziel einer Längengruppe gewinnt.

Es wurde eine vorläufige Website erstellt, auf der sich interessierte Parteien für eine Mailingliste anmelden können.

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