50 Jahre Olympia KielSpannende Erinnerungen der Teilnehmer

Tatjana Pokorny

 · 14.08.2022

50 Jahre Olympia Kiel: spannende Erinnerungen der TeilnehmerFoto: Wilfried Witters

Vor 50 Jahren fand die bekannteste Sportveranstaltung der Welt in Deutschland statt: Olympia 1972. Rückblick und Vorschau auf die große Jubiläumsfeier in Kiel

Das Jubiläumsprogramm

Das Jahrhundert-Sportereignis der Olympischen Spiele 1972 wird im August und September in Kiel gefeiert. Das Programm bringt Stars und Boote von einst zurück auf die Förde. Als Brückenschlag zum Segelsport der Zukunft werden die gemeinsamen Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaften vom 10. bis 16. August ausgetragen (hier zum Bericht) und vom 17. bis 21. August das Revival der Olympia-Regatta von 1972 in vier Klassen von damals. Dazu gehören Drachen und Starboot, Tempest und Flying Dutchman. Finn-Dinghy und Soling sind nicht dabei. Ein riesiges Sport-, Kultur- und Stadtfest begleitet die Feierlichkeiten. Zum Abschluss des rund einen Monat währenden „Olympia-Comebacks“ werden am 8. September Kiels erfolgreichste Sportler geehrt. In der DSV-Lounge in Schilksee ist eine Olympia-Ausstellung zu sehen. Gezeigt werden Filme, Dokumente, deutsche Olympiamedaillen, ein Finn-Dinghy von 1972 und mehr. Für den 18. August ist dort ein Club-Abend geplant (Infos: dsv.org) mit vielen spannenden Gästen. Dabei: Ulli Libor, FD-Bronzemedaillengewinner von 1972, der spannend und authentisch von der Kieler Olympiaregatta zu erzählen weiß. Orte, Daten und Zeiten für alle Jubiläumsveranstaltungen finden sich unter www. 50jahreolympiakiel.de

Sechs Klassen von damals, alle nicht mehr olympisch

Der Drachen hat sein olympisches Aus nach der Abschiedsgala bei den Spielen 1972 vor Kiel bestens verkraftet, ist wie der Star eine lebendige und international stark besetzte Klasse geblieben. In den siebziger Jahren nannte man sie auch Königsklasse, denn immer wieder starteten gekrönte Häupter bei großen Wettkämpfen durch. Spaniens König Juan Carlos segelte 1972 auf Platz 15.
Foto: YACHT/Archiv

Teilnehmer erinnern sich

Olympischer Urknall, sportliche Niederlage oder die tollste Stimmung, die es je bei Olympischen Spielen gab. Fragt man drei große deutsche Olympiasegler, Schümann, Libor und Kuhweide, nach den Erinnerungen an die Spiele ihres Lebens, dann fallen die Antworten höchst unterschiedlich aus.

Jochen Schümann aus Ostdeutschland, der später erfolgreichste deutsche Segler, hat die Spiele 1972 als gerade 18-Jähriger im olympischen Jugendlager erlebt. Für ihn war es die Anfangserfüllung aller seiner Träume. Er erzählt: „1968 hatte meine Familie erstmals einen Fernseher, und wir konnten die Olympischen Spiele gucken. 1972 durfte ich mit ins olympische Jugendlager fahren. Wir wurden fast wie Olympioniken behandelt, durften fast überall hin. Es war extrem beeindruckend. Die Regatta selbst war mit wenig Wind und Nebel nicht so schön, aber das Live-Erlebnis unschlagbar. Wir waren auch in München – dazwischen die halbe Bundesrepublik, die man mitgesehen hat. Ich habe als kleiner Ossi die große Welt offener gesehen, als je vorstellbar. Und plötzlich war ich ein Teil von ihr.“ Vier Jahre nach dieser Initialzündung in Kiel gewann der entflammte Olympionike Jochen Schümann Finn-Gold in Kingston – die Grundlage zu seiner Weltkarriere unter Segeln.

Eröffnungsfeier im Olympiazentrum Schilksee, Olympisches Feuer.Foto: Georg Gasch; Stadtarchiv Kiel
Eröffnungsfeier im Olympiazentrum Schilksee, Olympisches Feuer.

Ulli Libor, damals mit 32 Jahren fast doppelt so alt wie Schümann und sowohl als Segler als auch als bootstechnischer Pionier sehr erfahren, wollte sich nach FD-Silber in Mexiko 1968 im Heimatrevier verbessern, landete aber bei Bronze. In einem Olympia-Extra der YACHT vom 1. September 1972 wird er in der Überschrift zitiert: „Nicht einmal ein enttäuschtes Gesicht darf man hier machen.“ Dabei hatten der FD-Steuermann und sein Vorschoter Peter Naumann allen Grund für Frust, waren sie doch als Co-Favoriten ins Gipfeltreffen auf der Förde gestartet. Im flauen Nebelgestochere jedoch rutschten sie zur Halbzeit sogar bis auf Platz sieben ab, mussten kämpfen. Weshalb sich die Bronzemedaille nach dem souveränen Sieg im Finalrennen zwar nicht wie das gewollte Gold, aber noch wie ein kleines Happy End anfühlte.

Die Olympia-Regatta in Kiel war bis zum Anschlag in München einsame Spitze. Da konnte auch Los Angeles 1984 nicht mithalten.

Und dann war da Willy Kuhweide, der sein Heimspiel vor Kiel als Starboot-Steuermann mit Karsten Meyer bis zur vorletzten Wettfahrt genoss. Dann brachte ihn das gemeinste und hartnäckigste Windloch seiner Karriere um den greifbaren Olympiasieg. Dennoch erfreute sich der Finn-Olympiasieger von 1964 bis zum Attentat über das mitreißende olympische Fluidum: „Die Olympia-Regatta in Kiel war bis zum Anschlag in München einsame Spitze. Da konnte auch Los Angeles 1984 nicht mithalten.“

Während Libor und Kuhweide zweimal Bronze für die Bundesrepublik gewannen, konnten die DDR-Segler Paul Borowski, Karl-Heinz Thun und Konrad Weichert ihre Trendkurve erfolgreich nach oben biegen. Erneut mit dem legendären Drachen „Mutafo“ im Einsatz, gewann die Crew vom SC Empor Rostock nach Bronze in Mexiko vor Kiel Silber. „Paul war eher einer von den alten Segeltypen, ein kurzer, stämmiger Drachensegler, der es draufhatte. Er war ein eher ruhiger Typ, ein typischer Fischkopf und später ein sehr guter Trainer. Und das nicht nur für seine talentierten Söhne“, erinnert sich der damals junge Berliner Jochen Schümann an den Segel-Fels im DDR-Team. Sohn Jörn Borowski gewann 18 Jahre später olympisches 470er-Silber. Zum Star wurde vor Kiel auch der Drachen mit der Segelnummer 37, denn Peter Ahrendt, Ulrich Mense und Wilfried Lorenz hatten mit ihm schon 1964 in Japan Silber gewonnen. Ein und dasselbe Boot holt drei Medaillen bei drei aufeinanderfolgenden Spielen? Aus heutiger Sicht undenkbar.

Zwei deutsche Mannschaften

Die Olympischen Spiele 1972 standen auch für zwei vorerst auseinanderdividierte deutsche Mannschaften. Zwar waren ost- und westdeutsche Segler schon in Mexiko mit zwei Teams angetreten, da aber noch unter gemeinsamer schwarz-rot-goldener Flagge mit den olympischen Ringen darauf und einer gemeinsamen Hymne. In Kiel markierten ein jeweils eigenes Emblem, unterschiedliche Bekleidung, die eigene Fahne und die eigene Hymne die Zäsur. Den direkten deutsch-deutschen Vergleich gewannen Borowski, Thun und Weichert für die Segelnationalmannschaft Ostdeutschland, so die offizielle Bezeichnung, mit ihrer Silbermedaille nach klassischem Rechenmodell für Nationenwertungen im Alleingang.

Das olympische Segelzentrum für 1972 entsteht an der Kieler Förde, 15 km nördlich der Innenstadt. Für das 300 m lange Bauwerk parallel zum Seeufer wurde am 13. Oktober 1969 der Grundstein gelegtFoto: YACHT-Archiv
Das olympische Segelzentrum für 1972 entsteht an der Kieler Förde, 15 km nördlich der Innenstadt. Für das 300 m lange Bauwerk parallel zum Seeufer wurde am 13. Oktober 1969 der Grundstein gelegt

Wenn das Jahrhundertereignis der Olympischen Spiele in München und der Segelregatten in Kiel in diesem Spätsommer auf und an der Förde gefeiert wird, kommen viele unterschiedliche Erinnerungen wieder hoch. Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), hat gut in Worte gefasst, warum das so ist: „Die Olympischen Spiele 1972 haben sich ins kollektive Sportgedächtnis Deutschlands eingebrannt.“ Von den damals insgesamt 7.170 Athleten aus 121 Ländern nahmen die 318 Segler aus 42 Ländern in Kiel gerade einmal viereinhalb Prozent ein. Und doch bekamen sie für ihren Auftritt eine gigantische Sportstätte, die neue Maßstäbe setzte, auch wenn sich der Betoncharme der siebziger Jahre nicht jedem erschließt: das Olympia-Zentrum Kiel-Schilksee. „Die Größe des Hafens war unglaublich, das Segelstadion und die Eröffnungsfeier vor den Terrassengebäuden, die Arena, wo alles stattfand, war damals weltweit einzigartig, ein Stand-alone, groß und gewaltig“, erinnert sich Jochen Schümann.

Die Größe des Hafens war unglaublich

„Wir haben den Olympischen Spielen viel zu verdanken“, weiß Kieler-Woche-Sportchef Dirk Ramhorst um die Bedeutung der Investitionen. Schon von 1960 bis 1965 hatte Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt Kiel rund 3,8 Millionen D-Mark in Bauarbeiten investiert, alte Brücken, Stege und Molen durch neue ersetzt. Der Hafen in Schilksee wurde in Olympiahafen umbenannt. Den Zuschlag als olympisches Austragungsrevier erhielt Kiel am 18. März 1967. Damit setzte eine zweite, massive Bauwelle ein, an deren Ende der neue Olympiahafen mit 285.000 Quadratmetern etwa doppelt so groß war wie der alte. Rund 150 Millionen D-Mark sollen Bund, Land und Stadt für die modernste Segelarena ihrer Zeit und deren Verkehrsanbindung gezahlt haben. So verdankt die Landeshauptstadt ihre Autobahnanbindung überhaupt erst den Spielen.

Eine „Hamburger Deern“ startet durch

Sportlich war die olympische Segelregatta 1972 eine rein männliche Angelegenheit, obwohl olympisches Segeln Frauen von Beginn an theoretisch offen stand. Zwar waren immerhin 17 Prozent aller Athleten der Spiele in Deutschland weiblich, der Segelsport damals aber zu null Prozent. Für Hanne Bense war der Sportgipfel trotzdem der Startschuss zu einer Karriere, die maßgeblich zu Einzug und Durchbruch der Frauen im olympischen Segelsport beitrug. Als Mitarbeiterin in der Abteilung Presse und Protokoll im Deutschen Generalkonsulat in New York begleitete die „Hamburger Deern“ ihren Chef, den deutschen Generalkonsul Klaus Curtius, 1969 zur Planung der Olympischen Spiele nach München. Curtius war zum olympischen Sonderbotschafter berufen worden.

Durch seine Vermittlung wurde Hanne Bense eine der sechs Chefhostessen im Organisationskomitee München. Sie möchte am liebsten zurück zu ihren Elbsegel-Wurzeln und bei der Segelregatta in Kiel eingesetzt werden. Klaus Curtius sagt ihr, dass sie dafür Berthold Beitz kennenlernen müsse. Der frühere Generalbevollmächtigte Alfried Krupps hatte über seinen segelbegeisterten Arbeitgeber und Bronzemedaillen-Gewinner der Olympischen Spiele 1936 eine persönliche Bindung zu Kiel aufgebaut. Bense trifft Beitz in der Krupp’schen Villa Hügel in Essen, wo sie sich dem Industriellen und späteren Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) vorstellt.

Beitz ist Mitglied im Organisationskomitee für die Olympischen Spiele 1972 sowie Vorsitzender des Ausschusses für die olympische Segelregatta. Ihm gefällt, dass Hanne Bense Seglerin ist. Er heuert sie an. Zu Beginn der neuen Aufgabe wird sie beinahe gefeuert, weil sie sich weigert, den Hostessen auf den Begleitbooten in Kiel Dirndl zu verpassen. Sie kann ihre Auffassung schließlich durchsetzen, dass der Trachten-Look nicht zu Wind, Wellen und Booten passt. Der letzte Satz in ihrem Abschlusszeugnis des Olympischen Organisationskomitees lautet: „Fräulein Bense war eine sehr gute Mitarbeiterin. Sie hat wesentlich zu dem guten Gelingen der olympischen Segelwettbewerbe in Kiel beigetragen.“

Im Vordergrund das Olympiazentrum SchilkseeFoto: Friedrich Magnussen, Stadtarchiv Kiel
Im Vordergrund das Olympiazentrum Schilksee

Die Hamburgerin bleibt dem Segelsport danach auf internationalem Niveau treu, ist bei weiteren olympischen Spielen, für America’s-Cup-Teams und auch bei zehn Admiral’s- Cup-Auflagen für die britischen Organisatoren aktiv. Zwischen 1982 und 1990 ist Hanne Bense Vorsitzende des Frauen-Komitees im Weltseglerverband und hat maßgeblichen Anteil daran, dass das IOC 1984 dem Vorschlag zustimmt, 1988 – 16 Jahre nach den Kieler Spielen – vor Busan in Korea mit dem 470er erstmals eine rein weiblich besetzte Klasse zuzulassen.

1972 waren nur Männer am Start

1972 aber waren es noch ausschließlich Männer, die als Aktive in der Strander Bucht und draußen auf der Förde das Geschehen prägten. Darunter so prominente Blaublüter wie Spaniens König Juan Carlos, der im Drachen auf Platz 15 segelte. Und Prinz Harald von Norwegen, seit 1991 König von Norwegen, der in der Soling Platz zehn belegte. Er tat es mit einem Elvstrøm-Boot und trat auch gegen dessen Produzenten selbst an. Paul Elvstrøm, der mit 13 WM-Titeln in acht Bootsklassen wohl kompletteste Segler der Olympiageschichte, hätte es in Kiel gern mit der fünften Goldmedaille krachen lassen. Stattdessen segelte der große Däne auf Platz 13, während er zur Zielscheibe der damaligen Diskussionen über den Amateur- oder Profistatus von Olympiasportlern wurde. Hätte der Amateur-Verfechter und IOC-Präsident Avery Brundage beim Skandinavier und weiteren bekannten Seglern, die mit und in ihrem Sport damals schon Geld verdienten, das gleiche strenge Maß angewendet, das für den österreichischen Skifahrer Karl Schranz zum Teilnahmeverbot bei den Olympischen Winterspielen in Sapporo führte, hätten Elvstrøm und eine Reihe weiterer Großkaliber einpacken müssen.

Man munkelt bis heute, dass IOC-Mitglied (und Segler) Konstantin von Griechenland verhindert hat, dass Elvstrøm und andere prominente Profis wie der Amerikaner Harry „Buddy“ Melges und der Brite Rodney Pattison bei Brundage in Ungnade fielen. So berichtete es das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ im September 1972. Nicht ohne diesen süffisanten Hinweis: „In keiner olympischen Disziplin werden Sport und Geschäft so ungeniert miteinander verquickt wie beim Segeln.“ Inzwischen gehört die damalige Debatte um Profi- und Amateurstatus längst der Vergangenheit an. Olympiasieger und -siegerinnen von heute sind in aller Regel Vollzeitsegler. Anders ist den Höchstanforderungen kaum mehr zu begegnen. Die Diskussionen von vor 50 Jahren in Kiel haben dazu beigetragen, diesen Weg zu ebnen.

Im Olympiahafen werden die Finn-Dinghys 1972 zu Wasser gelassenFoto: Friedrich Magnussen, Stadtarchiv Kiel
Im Olympiahafen werden die Finn-Dinghys 1972 zu Wasser gelassen

Was bleibt von den menschlich so heiter begonnenen Olympischen Spielen 1972, ist aber auch der schwarze Schatten des Attentats von München. Die Kunde davon erreichte die 900 Kilometer entfernten Segler in Schilksee erst mit Verzögerung, dann mit voller Wucht. Ulli Libor erinnert sich: „An dem Tag schien die Sonne. Der Wind war schwach. Wir haben uns gewundert, dass plötzlich pausenlos ein Polizeiboot um den israelischen FD kreiste. Wir fragten uns, ob sie wohl etwas verbrochen haben. Im Hafen wusste erst keiner etwas Genaues. Dann kamen die schrecklichen Nachrichten von dem, was im olympischen Dorf in München passiert ist, nach und nach.“

Dann kamen die schrecklichen Nachrichten von dem, was im olympischen Dorf in München passiert ist, nach und nach.

Als die Segler nach der Rückkehr in den Hafen am 5. September vom Anschlag der palästinensischen Terrororganisation Schwarzer September auf das israelische Team erfahren, herrschen „Trauer und Hilflosigkeit“, wie Willy Kuhweide erinnert. Einen Tag nach dem Terrorakt, in dessen Verlauf elf Mitglieder der israelischen Mannschaft und ein Polizist ermordet wurden und auch fünf Geiselnehmer den Tod fanden, sagt IOC-Präsident Brundage bei der Trauerfeier den bekanntesten Satz der Olympia-Geschichte: „The Games must go on!“

Auch in Schilksee werden die Sicherheitsmaßnahmen verschärft. „Um uns Segler hatten wir aber weniger Sorgen“, erinnert sich Ulli Libor, „Kiel konnte man ja gut abschotten.“ In einem Olympia-Extra hält die YACHT-Redaktion kurz nach Ende der Olympia-Regatta unter der Überschrift „Der Blitz aus heiterem Himmel“ fest: „Es wird noch für lange Zeit leidenschaftlich die Frage debattiert werden, ob es nicht doch unmenschlich war, die Spiele auf dem noch nassen Blut der Israelis fortzusetzen.“ Die Antworten darauf fallen bis heute divers aus. Die Mehrheit der Sportler, so erzählt es nicht nur Doppel-Olympiasiegerin Heide Ecker-Rosendahl, sei für die Fortsetzung gewesen.

Bei der Jubiläumsfeier in diesem Sommer bleibt die Terror-Tragödie nicht vergessen. Am 5. September wird im Olympiazentrum Kiel-Schilksee und an weiteren Orten des Stadtgebietes der Opfer des Olympia-Attentats von München gedacht.

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