Wettfahrten

40. Copa del Rey Mapfre: Mehr als 100 Crews kämpfen vor Palma um den Königspokal

40. Copa del Rey Mapfre: Mehr als 100 Crews kämpfen vor Palma um den KönigspokalFoto: Maria Miuña/40. Copa del Rey Mapfre

Die 40. Edition des spanischen Sommerklassikers hat auch 15 GER-Yachten an die Startlinie gelockt. Gleich mehrere segeln mit Podiumsaussichten …

Vor Palma de Mallorca hat das dreitägige Finale des Spanien-Klassikers Copa del Rey Mapfre begonnen. Im spanischen Revier kämpfen mehr als 100 Crews auf Yachten in neun Wertungsklassen zum 40. Mal um den Königspokal. Gute Podiumsaussichten haben nach der Vorrunde gleich mehrere deutsche Teams. Allen voran Hendrik Brandis' Mannschaft auf der Club Swan 50 "Earlybird". Die Vizeweltmeister führten das Klassement der großen Schwäne vor den entscheidenden letzten drei Regattatagen an, haben es in den verbleibenden Rennen bis zum Sonntag selbst in der Hand, Spaniens bekannteste Regatta zu gewinnen. Entschieden ist der Kampf aber noch lange nicht. Hinter der zweitplatzierten spanischen Club Swan 50 "Tenaz" lauern Stefan Heidenreichs unter Schweizer Flagge segelnde "OneGroup" mit Taktiker Jochen Schümann und Marcus Brenneckes "Hatari" mit Taktiker Marcus Wieser auf ihre Chancen. Auf Platz sechs lag nach der Qualifikation in der neuen deutschen Lieblingsklasse Sönke Meier-Sawatzkis "Niramo". Dahinter folgten Mark Bezners "Olymp" und August Schramms österreichische "Stella Maris". Insgesamt fünf deutsche Yachten und eine mit deutschem Eigner machen die Club-Swan-50-Regatten inzwischen immer öfter auch zu einer heiß umkämpften "Deutschen Meisterschaft" …

  Typisch Copa del Rey: Die Rennen finden vor der imposanten Kulisse des Königspalastes in Palma de Mallorca stattFoto: Maria Miuña/40. Copa del Rey Mapfre
Typisch Copa del Rey: Die Rennen finden vor der imposanten Kulisse des Königspalastes in Palma de Mallorca statt
  Die Hafenstudie von Event-Fotografin Maria Miuña zeigt gut, wie international das Feld beim spanischen Sommerklassiker istFoto: Maria Miuña/40. Copa del Rey Mapfre
Die Hafenstudie von Event-Fotografin Maria Miuña zeigt gut, wie international das Feld beim spanischen Sommerklassiker ist

Während in der Division Club Swan 42 keine deutschen Yachten am Start sind, liegt Nikolai Burkarts "Goddess" in der Club-Swan-36-Gruppe auf Platz drei. Auch in den ORC-Gruppen können sich die deutschen Leistungen zur Halbzeit sehen lassen. In ORC 1 ringt Carl-Peter Forsters TP52 "Red Bandit" vom Bayerischen Yacht-Club als Gesamt-Vierte um einen Podiumsplatz. Jan Opländers schwere, aber schöne Swan 54 "Katima" vom Flensburger Yacht-Club lag auf Platz zehn. In ORC 2 hat sich Christian Plumps Crew auf der Swan 42 CS "Rivareno Gelato – Elena Nova" als Gesamt-Dritte eine gute Ausgangsbasis für das Finale verschafft. Christoph Manns Brenta 42 "Plan B" lag zur Wochenmitte auf Platz sieben. Auch in ORC 3 hat sich das Team um Skipper Kai Mares und Steuermann Marcus Schiermann auf der "Immac Fram" vom Kieler Yacht-Club auf Platz drei gute Podiums-Chancen erarbeitet. In der mit sieben Booten besetzten kleinsten ORC-Gruppe-4 hatte zunächst die J 99 DK "Meerblick Fun" mit Gabriele und Otto Pohlmann die Bugspitze vorn. Das Boot ist wie auch Christian Plumps und Christoph Manns Yachten im gastgebenden Real Club Nautico Palma zu Hause, segelt aber unter deutscher Flagge.

  August Schramms "Stella Maris" im Vordergrund, Stefan Heidenreichs "OneGroup" dahinterFoto: Maria Miuña/40. Copa del Rey Mapfre
August Schramms "Stella Maris" im Vordergrund, Stefan Heidenreichs "OneGroup" dahinter
  In der Mitte des Bildes ist Nikolai Burkarts Club Swan 36 "Goddess" zu sehen, die nach der Qualifikation als Gesamtvierte in das dreitägige Finale starteteFoto: Maria Miuña/40. Copa del Rey Mapfre
In der Mitte des Bildes ist Nikolai Burkarts Club Swan 36 "Goddess" zu sehen, die nach der Qualifikation als Gesamtvierte in das dreitägige Finale startete

Entsprechend der Ausschreibung für die Copa del Rey gehen die Teilnehmer nicht mit den Einzelergebnissen der Qualifikationswettfahrten, sondern nur mit der Gesamtplatzierung nach der Vorrunde ins dreitägige Finale. Das bedeutet beispielsweise, dass die Klassensieger der Qualifikationstage mit einem Punkt in die entscheidende Phase segeln. So erklären sich auch die nur einspaltigen Zwischenergebnisse in der Übersicht. Durch die Bündelung der Vorleistungen haben mehr Teams Chancen, Verluste wiedergutzumachen und ihre Platzierung noch deutlich zu verbessern. Hier geht es zu den Zwischenständen vor den Finaltagen (bitte anklicken!).

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