Die vielen Icegates dieser Vendée Globe, die die Teilnehmer vor Kollisionen mit Eisbergen bewahren sollen, haben den Charakter des Rennens verändert. Statt rasanter Sprints mit den Tiefdruckgebieten im Süden bestimmt kleinräumige Taktik mit vielen Kurswechseln und Manövern das Geschehen.So wechselte in den vergangenen drei Tagen mehrfach die Führung, ein Hochdruckgebiet mit extrem wenig Wind verlangte schwierige Entscheidungen. Nach anfänglichen starken Verlusten erwies sich der Weg des Franzosen Armel Le Cléac´h als der beste. Er entschied sich für eine frühe Passage des Icegates Porte Crozet und geriet dadurch früh in die Flaute, verlor viele Seemeilen.
Er konnte jedoch auch als Erster wieder nach Süden segeln, bekam dort mehr Wind und überholte vier Mitbewerber in weitem Bogen. Zuletzt lag er mit 14 Seemeilen knapp vor und dicht bei François Gabart mit „Macif“, etwas weiter nördlich und zurück, dazu mit weniger Wind waren „Virbac Paprec“ (87 sm), „Cheminées Poujoulat“ (115 sm) und "Hugo Boss" (132 sm). Alles segeln fast exakt Ostkurs, aus das nächste Icegate zu, Porte Amsterdam.

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