Alle Boote haben das Bermuda-Dreieck erreicht, doch was dort passiert, ist alles andere als mysteriös. Der Übergang zwischen zwei Windsystemen ging auch mit einem Wechsel im Klassement einher. Die Südwestbrise drehte immer weiter rechts und schwächte sich ab, die Flotte halste schließlich nach Westen. Der neue Wind setzte von Nordwesten ein. Am meisten profitierte Dongfeng Race Team, das sich vom Feld lösen konnte.
Das Feld ist in drei Gruppen geteilt, Brunel knapp acht Seemeilen zurück, Abu Dhabi bereits fast 13. Mapfre und Alvimedica fehlen schon über 30 Seemeilen, SCA sogar fast 80.
Ist das schon eine Vorentscheidung? "Das wird ein enges Finish", sagt Abu-Dhabi-Skipper Ian Walker voraus, "jedes Boot, und damit meine ich auch SCA, hat noch die Möglichkeit zu gewinnen." Die Flotte segelt auf einem Amwindkurs Richtung Nordwesten, kann jedoch Newport unter den derzeitigen Bedingungen nicht anliegen. Direkt vor Newport liegt derzeit noch ein Hochdruckgebiet
Die Ankunft, bei noch knapp 900 Seemeilen wahrscheinlich am 7. Mai, verspricht spannend zu werden.

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