Volvo Ocean RaceVolvo Race: Segelriss auf "Camper"

Andreas Fritsch

 · 28.02.2012

Volvo Ocean Race: Volvo Race: Segelriss auf "Camper"Foto: Volvo Ocean Race Viewer
Die führende "Groupama" im Vollgas-Modus
12-Stunden-Reparatur wirft die Neuseeländer zurück. Puma segelt mit Riesenschritten als schnellstes Boot der Flotte auf Platz zwei

Das Rennen entwickelt sich auf der vierten Etappe zum Drag Race. Mit Etmalen von über 500 Seemeilen sind alle Boote mittlerweile im High-Speed-Modus unterwegs und machen ordentlich Strecke auf das Ziel in Auckland gut. Nur das neuseeländische Team auf "Camper" fiel in den letzten Positions-Update etwas zurück auf den nun vierten Platz. Die Erklärung dafür lieferte heute Vormittag Skipper Chris Nicholson: "Wir haben unser Jib 2 zerrissen und sind zurzeit mit einem zu kleinen Vorsegel unterwegs." Rund sechs Seemeilen Abstand kostete das die Kiwis pro Positions-Update nach eigenen Angaben.

"Puma"-Skipper Ken Read auf "Puma" beim Abwasch
Foto: VOLVO OCEAN RACE

Zu dem Riss kam es, als die Lasching des Segels am Fuß riss. "Es rutschte blitzartig auf halbe Masthöhe hoch und riss in der Mitte einmal durch", erzählt Skipper Nicholson. Nach der Bergung setzten sich sofort zwei Crewmitglieder an die Reparatur, doch die wird mindestens zwölf Stunden dauern. Hier das Youtube Video der Reparatur

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  Stand des Rennens heute MittagFoto: Volvo Ocean Race Viewer Stand des Rennens heute Mittag

Der große Gewinner der letzten 24 Stunden ist unterdessen Ken Reads "Puma". Das Team mit dem deutschen Michael Müller an Bord hatte sich weit im Osten des Feldes positioniert und konnte durch günstigere Windeinfallswinkel deutlich schneller segeln als etwa "Telefonica" weit im Westen. So fand sich das Boot mit der Krake auf dem Rumpf heute auf Platz zwei wieder. Mit 522,14 Seemeilen in 24 Stunden war Reads Truppe bislang die schnellste im Feld.

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Andreas Fritsch

Andreas Fritsch

Freier Autor

Andreas Fritsch segelte seit Kindesbeinen an, erst mit der Jolle, später mit eigenen Kielschiffen auf der Elbe und der Ostsee. Ab 1997 arbeitete er für die YACHT, ab 2001 schwerpunktmäßig im Bereich Reise und Charter. Er war in fast allen Revieren weltweit unterwegs und gilt als Charter-Experte. Er hat zwei Revierführer für das Mittelmeer geschrieben. Seit einigen Jahren segelt er mit einem GFK-Klassiker vom Typ Grinde auf der Ostsee und arbeitet aktuell als Freier Autor für YACHT und BOOTE.

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