Mit einem Start-Ziel-Sieg konnte das Team Abu Dhabi mit Steuermann Ian Walker das erste In-Port Race vor dem spanischen Starthafen Alicante gewinnen und sich die ersten sechs Punkte sichern. Mit einem riskanten Nullstart in der Mitte der Linie sicherte sich Skipper Walker die beste Ausgangssituation und konnte diese bei leichten, drehenden Winden zu einem Wettfahrtsieg nutzen. Die weitere Reihenfolge: Puma Ocean Racing (USA), Camper (NZL), Sanya (CHN), Groupama (FRA), Telefónica (SPA).
Ein Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit der Teams ist aufgrund der schwierigen Bedingungen kaum möglich. In die heiße Phase tritt das Race erst am kommenden Samstag mit dem Start zur ersten Etappe nach Kapstadt.
Kurz vor dem In-Port Race hatte Titelsponsor Volvo die Verlängerung seines Engagements bekanntgegeben. Die zwölfte Auflage soll im Herbst 2014 starten. In Zeiten großer ökonomischer Unsicherheit ist die Veranstaltung damit eine der wenigen im Segelsport, deren Zukunft zumindest mittelfristig gesichert ist. Grund dafür ist offenbar auch die große weltweite Akzeptanz der Regatta. So haben laut Veranstalter 66 Fernsehsender Rechte erworben, so viele wie noch nie in der 38-jährigen Geschichte. Sie erreichen 550 Millionen Haushalte.
„Die globale Reichweite macht das Volvo Ocean Race zu einer fantastischen Plattform, um enge Kundenbeziehungen aufzubauen“, sagte Stefan Jacoby, Vorstandsvorsitzender und Präsident der Volvo Car Corporation. Und weiter: „Das Race ist für uns eine extrem gute Investition, was Medienpräsenz, Markensichtbarkeit und Steigerung der Verkaufszahlen betrifft."

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