Volvo Ocean RaceStart in eine sichere Zukunft

Lars Bolle

 · 28.10.2011

Volvo Ocean Race: Start in eine sichere ZukunftFoto: IAN ROMAN/Volvo Ocean Race
Team Abu Dhabi feiert den Sieg
Das erste In-Port Race vor Alicante hat das Team Abu Dhabi gewonnen; Volvo verlängert Sponsoring, nächstes Race soll 2014/15 gesegelt werden

Mit einem Start-Ziel-Sieg konnte das Team Abu Dhabi mit Steuermann Ian Walker das erste In-Port Race vor dem spanischen Starthafen Alicante gewinnen und sich die ersten sechs Punkte sichern. Mit einem riskanten Nullstart in der Mitte der Linie sicherte sich Skipper Walker die beste Ausgangssituation und konnte diese bei leichten, drehenden Winden zu einem Wettfahrtsieg nutzen. Die weitere Reihenfolge: Puma Ocean Racing (USA), Camper (NZL), Sanya (CHN), Groupama (FRA), Telefónica (SPA).

Ein Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit der Teams ist aufgrund der schwierigen Bedingungen kaum möglich. In die heiße Phase tritt das Race erst am kommenden Samstag mit dem Start zur ersten Etappe nach Kapstadt.

Kurz vor dem In-Port Race hatte Titelsponsor Volvo die Verlängerung seines Engagements bekanntgegeben. Die zwölfte Auflage soll im Herbst 2014 starten. In Zeiten großer ökonomischer Unsicherheit ist die Veranstaltung damit eine der wenigen im Segelsport, deren Zukunft zumindest mittelfristig gesichert ist. Grund dafür ist offenbar auch die große weltweite Akzeptanz der Regatta. So haben laut Veranstalter 66 Fernsehsender Rechte erworben, so viele wie noch nie in der 38-jährigen Geschichte. Sie erreichen 550 Millionen Haushalte.

„Die globale Reichweite macht das Volvo Ocean Race zu einer fantastischen Plattform, um enge Kundenbeziehungen aufzubauen“, sagte Stefan Jacoby, Vorstandsvorsitzender und Präsident der Volvo Car Corporation. Und weiter: „Das Race ist für uns eine extrem gute Investition, was Medienpräsenz, Markensichtbarkeit und Steigerung der Verkaufszahlen betrifft."

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Lars Bolle

Lars Bolle

Chefredakteur Digital

Lars Bolle ist Chefredakteur Digital und Gründer von YACHT-Online. Viele Jahre war der Diplom-Sportwissenschaftler als Redakteur der YACHT in den Bereichen Sport und Seemannschaft tätig und hat die größten Segelsport-Veranstaltungen der Welt begleitet, vom America's Cup bis zu Olympischen Spielen. Seine persönliche Segel-Vita reicht vom Leistungssport in der Jolle (Deutscher Meister 1992 im Finn Dinghi) über historische und moderne Jollenkreuzer bis hin zu europaweiten Charter-Törns.

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