Volvo Ocean RaceStarkwind-Etappe mit Schwachwind-Start

Lars Bolle

 · 17.03.2015

Volvo Ocean Race: Starkwind-Etappe mit Schwachwind-StartFoto: Ainhoa Sanchez/Volvo Ocean Race

Bei leichtem Wind machten sich die sechs Teams auf die 6560 Seemeilen von Neuseeland nach Brasilien. Voraus wartet das Südpolarmeer

Der Start zur fünften Etappe war zwar taktisch bereits sehr anspruchsvoll, hatte jedoch noch nichts damit zu tun, was die Teams auf diesem Teilstück erwartet. Bei achterlichem Wind um zehn Knoten ging es in Halsenduellen durch den Hauraki Golf zum Cap Colville, einer der Wegmarken entlang der neuseeländischen Nordinsel. Bis zu 15 Mal musste dabei gehalst werden. Verlierer dieses Auftaktes war das Team Abu Dhabi Ocean Racing, das von Platz zwei auf Platz fünf zurückfiel. Ursache war wiederholt Seegras am Saildrive, dem Kiel und den Rudern, was sogar zu einem Stopp mit Rückwärtssegeln zwang.

  Die Flotte in der Bay of PlentyFoto: Volvo Ocean Race
Die Flotte in der Bay of Plenty

Beim Positionsreport am Mittag lag die Flotte etwa in der Mitte der Bay of Plenty mit Kurs aufs East Cape, bei immer noch sehr moderaten Bedingungen in der Abdeckung der Insel. Die ersten fünf Teams befanden sich innerhalb von drei Seemeilen zueinander, Team SCA lag mit sieben Seemeilen schon etwas abgesetzt zurück.

  Die Windsituation und die EisgrenzeFoto: MeteoEarth
Die Windsituation und die Eisgrenze

Nach der Rundung das Kaps beginnt dann die eigentliche Etappe. Schon wenige Tage später werden echte Southern Ocean Bedingungen prognostiziert, mit 25 bis 35 Knoten Wind auf der ganzen Strecke bis zum Kap Hoorn. Als zusätzliche taktische Schwierigkeit könnte sich dabei die von der Rennleitung festgelegte sogenannte Eisgrenze erweisen. Sie reicht bis 60 Grad Süd und darf nicht durchsegelt werden. So sollen die Kollisionen mit Eisbergen verhindert werden.

Impressionen vom Start Leg 5: Auckland - Itajai, 6560 Seemeilen liegen vorraus
Foto: Abu Dhabi Ocean Racing/I. Roman

Die Aufzeichnung des Etappenstarts

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