The Ocean Race

Volvo Ocean Race: Schwere Prüfung für China-Skipper

Lars Bolle

 · 07.02.2015

Volvo Ocean Race: Schwere Prüfung für China-SkipperFoto: Ainhoa Sanchez/Volvo Ocean Race

Dongfeng Race Team wechselt Navigator und gewinnt sofort wieder das In-Port Race. Wie gut ist Skipper Charles Caudrelier wirklich?

Nach zwei Wochen Pause sind die sechs Teams am Sonntag in die vierte Etappe des Volvo Ocean Race von Sanya/China nach Auckland/Neuseeland gestartet. Zuvor gewann das Heimteam um Skipper Charles Caudrelier mit einer taktisch bilderbuchreifen Leistung das In-Port Race vor der Hafenstadt. Und das, obwohl Taktiker Pascal Bidégorry von Bord ging. Er wurde durch Erwan Israel ersetzt, der unter anderem zur siegreichen Groupama-Crew des vergangenen Race gehörte. Laut Caudrelier handelte es sich um einen geplanten Wechsel, um Bidégorry nach den drei sehr anstrengenden bisherigen Etappe eine Pause zu gönnen, bevor es auf die wohl schwerste Prüfung, die fünfte Etappe von Neuseeland nach Brasilien, geht. Zudem wurden drei weitere Crewmitglieder gewechselt, darunter die beiden Chinesen.

Aufzeichnung des Inport-Races Sanya

So muss Skipper Caudrelier mit einer stark geänderten Mannschaft die vierte Etappe absolvieren, wobei er eigentlich nur gewinnen kann. Sollte sein Boot wieder ganz vorn über die Ziellinie segeln, würde das seine Rolle als Favorit unter den Skippern zementieren. Wenn nicht, kann er es auf die Wechsel im Team schieben.

Die Aufzeichnung der Vorstartsequenz zur vierten Etappe

Vor den sechs Booten, die am Sonntag ohne größere Zwischenfälle und in geringem Abstand die vierte Etappe in Angriff nahmen, liegen 5.264 Seemeilen. Vor allem der erste Teil im Südchinesischen Meer könnte es in sich haben. Dort steht oft starker Wind gegen eine starke Strömung, was zu hohem Seegang führen kann. Beim Race 2012 registrierte Team Telefonica dort zwölf Meter hohe Wellen.

  Die Route der vierten EtappeFoto: Volvo Ocean Race
Die Route der vierten Etappe

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