Die eine Gefahr scheint gebannt, da zieht auch schon die nächste herauf. Auch die zweite Etappe des Volvo Ocean Race wird für die sieben Teams voraussichtlich kein Spaziergang.
Um der Piratengefahr zu entgehen, werden potenziell gefährliche Gebiete weiträumig umfahren. So ist die afrikanische Küste fast komplett zur Tabuzone erklärt worden. Die Flotte muss sich außerhalb eines Korridors bewegen, der durch folgende Eckpunkte gebildet wird: Maputo, die Südspitze Madagaskars, Mauritius und die Ostspitze des Oman. Damit die Flotte nicht zu weit nach Süden abtaucht, gibt es eine Sperrlinie auf 45 Grad Süd. Weiterhin sind Verbotszonen vor der Küste des Irak und in der Straße von Hormus vorgesehen.
Die größere Gefahr könnte dieses Mal vom Wetter ausgehen. Race-Meteorologe Gonzalo Infante sagt: "Die tropische Zyklon-Saison hat im Indischen Ozean gerade begonnen, und es sieht so aus, als würden wir einige von ihnen auf dieser Etappe haben." Außerdem soll es bei Erreichen der Straße von Hormus tropische Monsunwinde geben sowie brütendheißes Wetter vor Abu Dhabi.
Für die 6.125 Seemeilen rechnen die Organisatoren mit 22 bis 28 Segeltagen.

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