Die Momentaufnahme sieht für das Duo im Norden nicht gut aus. Weniger Wind, weniger Speed, etwa fünf bis zehn Seemeilen mehr Rückstand bei den Positionsreporten, die alle drei Stunden eintrudeln. Team Brunel und Team SCA scheinen sich mit dem nördlicheren Kurs vergaloppiert zu haben. Zumal das Quartett im Süden fast auf der Ideallinie, dem direkten Kurs, liegt, das Duo dagegen 160 Seemeilen entfernt.
Doch noch ist diese Linie irrelevant, da es noch weit ist bis zum nächsten Wegepunkt. Viel wichtiger ist, wer jetzt frischen Wind bekommt oder in diesem bleibt. Und da sieht es offenbar nicht so schlecht aus für das Nord-Duo. Sowohl Abu-Dhabi-Skipper Ian Walker als auch Alvimedica-Navigator Will Oxley waren davon ausgegangen, dass sich die Nordroute eher auszahlen würde. Und der erwartete stärkere Wind weht zwar nicht so schnell, wie prognostiziert, dafür aber soll er aus Nordosten kommen, womit die beiden Boote ihn früher und aus einem günstigen Winkel hätten. Noch ist also gar nichts entschieden.
Die aktuelle Video-Zusammenfassung
Unterdessen üben sich die vier Teams im Süden im bekannten Spiel, im direkten Gegnervergleich kleinste Vorsprünge zu ergattern. Zuletzt hatte dabei Abu Dhabi das glücklichere Händchen und setzte sich fünf Seemeilen ab.

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