Nach dem langen Schlag nach Westen haben gestern alle Boote nach Norden gewendet, und es entwickelte sich das klassische Bild einer Kreuz. Dabei konnten unterschiedliche Teams Boden gutmachen und verloren diesen auch immer wieder. So kam etwa das Team SCA in der Nacht bis auf 15 Seemeilen heran, hatte am Morgen aber schon wieder über 20 Seemeilen Rückstand. Dagegen hat Abu Dhabi Ocean Racing wieder die Führung übernommen, nachdem diese kurzzeitg verlorenging.
Beim aktuellen Positionsreport hatte sich das Feld in zwei Gruppen geteilt. Abu Dhabi, Mapfre, Brunel und Dongfeng segelten nach Osten, einer von dort heranziehenden starken Westströmung entgegen, während die anderen drei den kürzeren Weg gen Norden wählten.
Die Bedingungen waren moderat mit 17 bis 19 Knoten Wind, bei dem die Boote hoch am Wind mit rund zehn Knoten vorankamen. Die spannendste Entwicklung geht jetzt von einem Sturmtief bei Mauritius aus, das in der Nacht von Freitag auf Samstag den Kurs der Flotte kreuzen könnte. Windstärken bis 40 Knoten werden erwartet. Wahrscheinlich wird es darum gehen, sich an der Westflanke des Tiefs nach Norden katapultieren zu lassen. Doch dort warten dann die schwachwindigen Doldrums...
Beim Team Dongfeng hat sich die Mastschiene für die Lattenwagen gelöst. Die Schnellreparatur im Bild

Chefredakteur Digital